LEONCE UND LENA Ein Lustspiel von Georg BüchnerMusik: Herbert Grönemeyer
Mit: Heinrich Buttchereit (Landrat), Jörg Thieme (Bauer), Martin Schneider (König Peter), Marina Senckel (Hofdame), Angela Schmid (Die Gouvernante), Anna Graenzer, Uli Pleßmann (Schulmeister), Anke Engelsmann (Bäuerin), Markus Meyer (Prinz Leonce), Mathias Znidarec (Bedienter), Michael Rothmann (Hofprediger), Georgios Tsivanoglou (Bedienter), Ruth Glöss (Hofdame), Ursula Höpfner-Tabori (Rosetta), Boris Jacoby (Der Hofmeister), Winfried Goos (Kammerdiener), Michael Kinkel (Bauer), Gerd Kunath (Der Präsident des Staatsrates), Stefan Kurt (Valerio), Detlef Lutz (Bauer), Axel Werner (Zeremonienmeister), Judith Strößenreuter (Prinzessin Lena)
Es spielt die Band „Büchners Erben"
Regie, Bühne, Lichtkonzept: Robert Wilson
Musik und Liedtexte: Herbert Grönemeyer
Kostüme: Jacques Reynaud
Mitarbeit Regie: Ann-Christin Rommen
Mitarbeit Bühne: Serge von Arx
Mitarbeit Kostüme: Yashi Tabassomi
Dramaturgie: Jutta Ferbers
Musikalische Leitung: Hans-Jörn Brandenburg / Stefan Rager
Klänge, Geräusche, Atmosphäre: Arno Jiri P. Kraehahn
Dauer: 2 h 10 Minuten (ohne Pause)
Es spielt die Band „Büchners Erben"
Regie, Bühne, Lichtkonzept: Robert Wilson
Musik und Liedtexte: Herbert Grönemeyer
Kostüme: Jacques Reynaud
Mitarbeit Regie: Ann-Christin Rommen
Mitarbeit Bühne: Serge von Arx
Mitarbeit Kostüme: Yashi Tabassomi
Dramaturgie: Jutta Ferbers
Musikalische Leitung: Hans-Jörn Brandenburg / Stefan Rager
Klänge, Geräusche, Atmosphäre: Arno Jiri P. Kraehahn
Dauer: 2 h 10 Minuten (ohne Pause)


Judith Strößenreuther (Lena)
Foto: Brinkhoff/Mögenburg
Büchner erzählt die wundersame Geschichte zweier Königskinder, die zusammenkommen, obwohl sie’s gar nicht wollen. Mehr noch: je sehnsüchtiger sie glauben, von ihrem eintönigen „Königsweg” abzuweichen, desto hoffnungsloser landen sie auf der vorgezeichneten Bahn: neue Pfade entpuppen sich als Kreisverkehr.
Und der ganze Staat gerät ins Wanken, wenn der König philosophiert, seine „Weisen” tanzen und der Hofstaat schläft. Dabei träumen alle von einer besseren Welt. Happy End?
Über meine Art von Theater muß man nicht viel reden. Es ist etwas, das man erlebt. Ich berühre zum Beispiel dieses Glas, und es ist kalt. Ich berühre den Tisch, und der ist wärmer. Darum geht es. Das, was ich erlebe, ist die Wahrheit. Theater ist etwas, das man erfährt, dieses Erfahren ist eine Weise zu denken. Man erlebt nichts direkt mit dem Verstand, sondern mit dem Körper.
Robert Wilson
Herbert Grönemeyer schrieb Musik und Liedtexte für die Schauspieler des BE und die siebenköpfige Band „Büchners Erben”.
LEONCE UND LENA handelt von der Unfähigkeit der Deutschen, über sich selbst zu lachen... Ich glaube, heutzutage haben wir das gleiche Problem wie Büchner: wir leben in schwierigen Zeiten, klar, aber wir sind genauso wenig in der Lage, über uns zu lachen, uns nicht ganz so ernst zu nehmen. Und vielleicht könnte das hier so ein erster Versuch sein.
Herbert Grönemeyerdrucken
Und der ganze Staat gerät ins Wanken, wenn der König philosophiert, seine „Weisen” tanzen und der Hofstaat schläft. Dabei träumen alle von einer besseren Welt. Happy End?
Über meine Art von Theater muß man nicht viel reden. Es ist etwas, das man erlebt. Ich berühre zum Beispiel dieses Glas, und es ist kalt. Ich berühre den Tisch, und der ist wärmer. Darum geht es. Das, was ich erlebe, ist die Wahrheit. Theater ist etwas, das man erfährt, dieses Erfahren ist eine Weise zu denken. Man erlebt nichts direkt mit dem Verstand, sondern mit dem Körper.
Robert Wilson
Herbert Grönemeyer schrieb Musik und Liedtexte für die Schauspieler des BE und die siebenköpfige Band „Büchners Erben”.
LEONCE UND LENA handelt von der Unfähigkeit der Deutschen, über sich selbst zu lachen... Ich glaube, heutzutage haben wir das gleiche Problem wie Büchner: wir leben in schwierigen Zeiten, klar, aber wir sind genauso wenig in der Lage, über uns zu lachen, uns nicht ganz so ernst zu nehmen. Und vielleicht könnte das hier so ein erster Versuch sein.
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