Max FrischBIEDERMANN UND DIE BRANDSTIFTER von Max Frisch
Thomas Wittmann (Biedermann)
Swetlana Schönfeld (Babette Biedermann)
Foto: Marcus Lieberenz
„20 Jahre nach der Uraufführung:­ das feuergefährliche Benzin auf dem Dachboden, das unser Gottlieb Biedermann riecht und das ihn ängstigt und das er als Haarwasser deklariert, hat sich inzwischen vermehrt: es reicht für einen Weltenbrand.” So schreibt Max Frisch 1978. Und wiederum sind 30 Jahre vergangen.
Die burleske Geschichte vom Gottlieb, der seine Leiche im Keller hat und doch ein guter Mensch sein will. Ja, mit kleinen, feigen Falschheiten nicht nur sich selbst, sondern alle Welt mit sich in den Abgrund zieht. Sie ist schon ein kleiner Klassiker geworden. Doch, obwohl mit viel Witz und Ironie erzählt, wird dieses „Lehrstück ohne Lehre” auch heute noch seine Brandspuren hinterlassen...

Ein hochaktuelles politisches Stück! Gut, es in den Spielplan des Berliner Ensembles aufzunehmen.
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