DER KAUKASISCHE KREIDEKREISvon Bertolt Brecht
Mit: Claudia Burckhardt (Die Bedienstete/Die Frau/Frau des Bruders/Die Alte), Heinrich Buttchereit (Der Pope/Der alte Milchbauer/Ein Knecht), Alexander Ebeert (Shauwa), Larissa Fuchs (Das Kindermädchen/Ludowika), Winfried Goos (Der Adjutant/Der Erpresser/Der Knecht), Anna Graenzer (Grusche Vachnadze, ein Küchenmädchen), Roman Kaminski (Der Mann/Grusches Bruder/Der zweite Anwalt), Roman Kanonik (Ein Mönch), Michael Kinkel (Erster Panzerreiter/Erster Großbauer), Monika Lennartz (Die Alte), Peter Luppa (Füchschen), Dieter Montag (Azdak), Martin Schneider (Zweiter Panzerreiter/Zweiter Großbauer), Stephan Schäfer (Dritter Panzerreiter/Dritter Großbauer), Swetlana Schönfeld (Die Köchin/Die Bäuerin), Marina Senckel (Die Frau des Gouverneurs/Die Witwe des Gouverneurs), Norbert Stöß (Der Künstler aus der Hauptstadt/Der Erzähler/Der Bandit Irakli), Katharina Susewind (Das Kindermädchen/Ludowika), Jörg Thieme (Der Gouverneur/Der Gefreite/Der staubbedeckte Reiter), Felix Tittel (Simon Chachava/Der Hinkende), Georgios Tsivanoglou (Der Fürst Kazbeki/Der Wirt), Thomas Wittmann (Soldat Holzkopf/Der erste Anwalt)
Inszenierung und Bühne: Manfred Karge
Kostüme: Jessica Karge
Musikalische Leitung: Alfons Nowacki
Licht: Ulrich Eh
Dramaturgie: Hermann Wündrich
Inszenierung und Bühne: Manfred Karge
Kostüme: Jessica Karge
Musikalische Leitung: Alfons Nowacki
Licht: Ulrich Eh
Dramaturgie: Hermann Wündrich
© Joachim Fieguth„Schrecklich ist die Verführung zur Güte“ verkündet der Balladensänger. Das Ende der Geschichte scheint ihm Recht zu geben. Der verlumpte Richter Azdak, ein wahrer Eulenspiegel, verdreht Recht zu Unrecht, damit die Gerechtigkeit zum Zuge kommt. Die Magd Grusche darf Mutter bleiben, obwohl sie keine ist. Die leibliche Mutter, die reiche Gouverneursfrau, verliert, was sie im Stich ließ und wiederhaben will – ihr Kind. Ein Märchen, am Ende des 2.Weltkrieges geschrieben, behandelt „die Tödlichkeit des mütterlichen Verhaltens, wobei der Kapitalismus nicht verborgen bleibt.“ (Bertolt Brecht)
Eine Volkstheater-Ballade über das Überleben in schlimmen Zeiten und über die richtige Unordnung im falschen Leben.
Ach, zum Tragen, spät und frühe / Ist zu schwer ein Herz aus Stein / Denn es macht zu große Mühe / Mächtig tun und böse sein.
Durchdacht, konzentriert und spannend. Die Darsteller überzeugen mit vergnügtem Nachdruck als farbig und genau gezeichnetes Ensemble. Dieter Montag agiert als schlitzohriger Richter Azdak wohltuend zurückhaltend und gönnt sich bloß beim Wodkatrinken deftiges Gebrüll. Die famose junge Anna Graenzer glänzt als beherzt-gerissene wie mitfühlend selbstlose Magd Grusche. Frankfurter Allgemeine Zeitung
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Eine Volkstheater-Ballade über das Überleben in schlimmen Zeiten und über die richtige Unordnung im falschen Leben.
Ach, zum Tragen, spät und frühe / Ist zu schwer ein Herz aus Stein / Denn es macht zu große Mühe / Mächtig tun und böse sein.
Durchdacht, konzentriert und spannend. Die Darsteller überzeugen mit vergnügtem Nachdruck als farbig und genau gezeichnetes Ensemble. Dieter Montag agiert als schlitzohriger Richter Azdak wohltuend zurückhaltend und gönnt sich bloß beim Wodkatrinken deftiges Gebrüll. Die famose junge Anna Graenzer glänzt als beherzt-gerissene wie mitfühlend selbstlose Magd Grusche. Frankfurter Allgemeine Zeitung
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