Frank WedekindLULU von Frank Wedekind
Musik und Songs: Lou Reed
Mit: Alexander Lang (Dr. Franz Schöning), Sabin Tambrea (Jack), Jörg Thieme (Dr. Hilti), Boris Jacoby (Kungu Poti), Alexander Ebeert (Mr. Hopkins), Marko Schmidt (Ferdinand), Markus Gertken (Alwa Schöning), Georgios Tsivanoglou (Dr. Goll, Rodrigo Quast), Jürgen Holtz (Schigolch), Anke Engelsmann (Martha Gräfin von Geschwitz), Ulrich Brandhoff (Eduard Schwarz), Angela Winkler (Lulu), Christian Löber (Jack), Ruth Glöss (Ruth)

und Stefan Rager (Schlagzeug, Einspielungen), Ulf Borgwardt (Cello Keyboard), Dominic Bouffard (Gitarre), Friedrich Paravicini (Flügel, Cello, Mundharmonika), Ofer Wetzler (Bass), Joe Bauer (Geräusche)

Regie, Bühne, Lichtkonzept: Robert Wilson
Musik und Songs: Lou Reed
Kostüme: Jacques Reynaud
Mitarbeit Regie: Ann-Christin Rommen
Textfassung, Dramaturgie: Jutta Ferbers
Mitarbeit Bühne: Serge von Arx
Mitarbeit Kostüme: Yashi Tabassomi
Musikalische Leitung: Stefan Rager

Dauer: 2 h 45 Minuten (mit Pause)

LULU
(c) Lesley Leslie-Spinks
Mord und Todschlag – Traum und Wirklichkeit: LULU – eine „Monstertragödie“ wie Frank Wedekind selbst das geheimnisvolle Theaterstück nannte – wird nun wieder neu „erfunden“. Diesmal von Robert Wilson. Angela Winkler ist LULU. Lou Reed schreibt für die Inszenierung die Musik. Jacques Reynaud entwirft Kostüme und Masken.

Wilson geht streng formal an alle Stoffe heran, ohne sie auszudeuten. Und doch bleibt er, auf seine Weise... Lulu ist das Zentrum, und bei Angela Winkler hat sie etwas Alters- und Geschlechtsloses. Aus dem Leben gefallen, wird sie selbst zum Faszinosum der „Monstertragödie“... Der großartige Jürgen Holtz ist jenes Sandkorn, das aus einem reibungslosen Wunderland-Getriebe lebendiges Theater macht... Sabin Tambera, Kapuzenjacke und Glitterjeans, fordert als Strichjunge auf zum letzten Tanz. Im Tod flackert Leben auf: Die Inszenierung wächst, als Serie von Rückblicken, mit Crescendo diesem Moment entgegen.
Neue Zürcher Zeitung

Die Winkler, diese verwehte, zarte Blüte kann alles. Singen, so süß. Und Männer morden. Ein großartig durchkomponiertes Gesamtkunstwerk!
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