MERCEDES von Thomas BraschMit: Dieter Montag (Sakko), Swetlana Schönfeld (Oi)
und Eine Stimme: Manfred Karge
Regie: Philip Tiedemann
Bühne und Kostüme: Norbert Bellen
Musik: Ole Schmidt
Dramaturgie: Hermann Wündrich
Dauer: 1 h 20 Minuten (ohne Pause)
und Eine Stimme: Manfred Karge
Regie: Philip Tiedemann
Bühne und Kostüme: Norbert Bellen
Musik: Ole Schmidt
Dramaturgie: Hermann Wündrich
Dauer: 1 h 20 Minuten (ohne Pause)


Fotos: Marcus Lieberenz
Ein seltsames, ein zufälliges, ein ewiges Paar steht am Straßenrand. Zahllose Autos und die Welt rauschen vorbei. Beide sehnen sich nach einer anderen Welt. Vorsichtig tasten sie sich vorwärts mit Worten und Gedanken. Eine zweifelnde Erlösungsphantasie und eruptive Wortkaskade des meisterlichen Thomas Brasch zu seinem 10. Todestag.
"Mercedes hat mit Leonce und Lena zu Tun, mit den beiden Königskindern, die sich zufällig begegnen und ineinander verlieben, ohne zu wissen, dass sie diejenigen sind, die füreinander bestimmt sind. Oder mit Romeo und Julia, denen es verboten wird, sich zu lieben. Wie sie können Sakko und Oi das Ziel nicht auf geradem Weg ansteuern. Auf Umwegen, heißt es, lernt man eine Gegend am besten kennen... Auch Sakko und Oi müssen ihre Beziehung erst entdecken. Das Interessante dabei ist, dass sie arbeitslos sind, wobei die Arbeitslosigkeit aber nicht als soziales, sondern als persönliches Problem betrachtet wird: als die Angst von jemandem, der etwas leisten kann, das niemand braucht." Thomas Braschdrucken
"Mercedes hat mit Leonce und Lena zu Tun, mit den beiden Königskindern, die sich zufällig begegnen und ineinander verlieben, ohne zu wissen, dass sie diejenigen sind, die füreinander bestimmt sind. Oder mit Romeo und Julia, denen es verboten wird, sich zu lieben. Wie sie können Sakko und Oi das Ziel nicht auf geradem Weg ansteuern. Auf Umwegen, heißt es, lernt man eine Gegend am besten kennen... Auch Sakko und Oi müssen ihre Beziehung erst entdecken. Das Interessante dabei ist, dass sie arbeitslos sind, wobei die Arbeitslosigkeit aber nicht als soziales, sondern als persönliches Problem betrachtet wird: als die Angst von jemandem, der etwas leisten kann, das niemand braucht." Thomas Braschdrucken