Georg BüchnerDANTON`S TOD von Georg Büchner
Mit: Ulrich Brandhoff (Georg Danton / Delegierter), Roman Kanonik (Legendre), Felix Tittel (Camille Desmoulins / Delegierter), Norbert Stöß (Lacroix / Delegierter), Veit Schubert (Robespierre), Georgios Tsivanoglou (St. Just), Boris Jacoby (Collot D´Herbois / Alter Herr / Henker), Roman Kaminski (Fouquier-Tinville / Bettler / Henker), Martin Schneider (Simon, Souffleur / Bänkelsänger / Delegierter), Ursula Höpfner-Tabori (Simons Frau / Adelaide / Delegierte), Katharina Susewind (Julie, Dantons Gattin / Junge Dame / Delegierte), Antonia Bill (Lucile, Gattin des Camille Desmoulins / Delegierte), Anke Engelsmann (Dame / Bürgerin / Rosalie / Delegierte), Angela Winkler (Marion), Claudia Burckhardt (Dame / Bürgerin / Eugenie / Delegierte), Gerd Kunath (Bürger / Herr / Delegierter / Beisitzer), Uli Pleßmann (Bürger / Delegierter / Beisitzer), Michael Rothmann (Bürger / Herr / Delegierter), Stephan Schäfer (Bürger / Soldat / Delegierter), Marko Schmidt (Bürger / Bürgersoldat / Delegierter / Beisitzer), Martin Seifert (Bürger), Jörg Thieme (Junger Mensch / Bürger / Delegierter / Schließer), Thomas Wittmann (Bürger / Junger Herr / Bürgersoldat / Delegierter)

Rubens Dehniger/Joël Eisenblätter/Kim-Leander Quint (Ein Knabe)

Inszenierung: Claus Peymann
Mitarbeit Regie, Dramaturgie: Jutta Ferbers
Bühne: Karl-Ernst Herrmann
Kostüme: Mads Dinesen, Wicke Naujoks, Julia Schweizer
Mitarbeit Bühne: Wicke Naujoks
Licht: Karl-Ernst Herrmann, Ulrich Eh
Musikalische Leitung: Martin Klingeberg

Dauer: 2 h 45 Minuten (mit Pause)

DANTON`S TOD
DANTON`S TOD
DANTON`S TOD
Danton (Ulrich Brandhoff);
Danton (Ulrich Brandhoff) und Robespierre (Veit Schubert);
St. Just (Georgios Tsivanoglou) und Ensemble
Fotos: Monika Rittershaus
„Deutschland ist jetzt ein Leichenfeld, bald wird es ein Paradies sein...“ Georg Büchner, 1,72 cm groß, blond, kurzsichtig, Zeitgenosse Chopins, Goethes, Dostojewskijs und Baudelaires, Bartträger, Mediziner, Übersetzer, Philosoph, Dramatiker...Terrorist - vom hessischen Hofgericht gesucht wegen „staatsverräterischen Handlungen“ - stirbt 23jährig am 19. Februar 1837 nach tagelangem Delirium in Zürich. Der Arzt diagnostiziert „Typhus“; seine Freunde sprechen von Arbeitswahn, Gift, Drogen... „Wir bauten unsere Systeme aus Menschenköpfen“ läßt er einen „Helden“ der französischen Revolution in seinem Drama DANTON’S TOD sagen. Ist das berühmte Drama in Wahrheit Büchners Abrechnung mit einer ganzen Generation von degenerierten „Helden der Revolution“? Was bleibt, wenn die Paläste erstürmt, die Könige gestürzt und „der Wille des Volkes“ regiert?

DANTON`S TOD - das Theaterstück über einen so folgenschweren Moment der europäischen Geschichte - und zugleich Beitrag zu unserer politischen Gegenwart.drucken