WOYZECKWOYZECK
von Georg Büchner
Mit: Peter Miklusz (Woyzeck), Johanna Griebel (Marie), Luca Schaub (Tambourmajor), Raphael Dwinger (Andres), Antonia Bill (Margreth), Traute Hoess (Narr), Peter Luppa (Kind), Boris Jacoby (Hauptmann), Jaime Ferkic (Unteroffizier), Matthias Mosbach (Unteroffizier), Hannes Lindenblatt (Unteroffizier)

und: Sharon Joy Liedke, Carmen Romero Velasco, Heidrun Schug; Rainer Clemens, Riccardo Drews, Mario Erbherr, Oliver Gabbert, Thomas Göhing, Marcus Hahn, Raik Hampel, Bjoern Jarkowski, Franz Jarkowski, Carsten Kaltner, Robert Landschek, Marc Lippert, Paul Marwitz, Detlef Matthes, Haiko Neumann, Valentin Olbrich, David Pino Moraga, Alexander Petau, Michel Podwojski, Nils Rech, Benjamin Schwarweit, Thomas Schenk, Mathias Schlicht, Ralf Tempel, Christian Tiedge, Dietmar Lukas Treiber, Jan Wirdeier

Regie und Bühne: Leander Haußmann
Kostüme: Janina Brinkmann
Dramaturgie: Steffen Sünkel
Licht: Ulrich Eh
Ausbilder der Soldaten: Rainer Clemens

Dauer: 2 Stunden (keine Pause)

WOYZECK
WOYZECK
WOYZECK
Peter Miklusz, Johanna Griebel

Peter Miklusz

Antonia Bill, Peter Miklusz, Johanna Griebel, Matthias Mosbach und Ensemble

Fotos: Lucie Jansch
"Kannst du nicht sterben?" "Still, alles still, als wär` die Welt tot." "Kann die Todsünde so schön sein?" "Ich möchte mich nicht blutig machen." "Kannst du nicht sterben?"
Mißverständnisse, Eifersucht, Wahn, Drill, Liebe, Sehnsucht. Woyzeck verläuft sich im Labyrinth seiner eigenen Gefühle. Ein Getriebener, der zusätzlich noch den krankhaften Anforderungen seiner Umgebung willkürlich ausgesetzt ist.
Gleichzeitig ist es die Tragödie seiner Verlobten Marie. Auch sie wird zum Opfer ihrer Wünsche. Eine Geschichte über die verzweifelte Suche nach Liebe in einer Welt, die von Macht und Kriegen verroht ist, und keine Hoffnung zulässt.

"Was hier geschieht, wird man so schnell nicht vergessen. Es hat eine Wucht, die immer wieder den Atem raubt. Großes, ja, wirklich großes Theater." nachtkritik

"Das alles ist so komisch wie virtuos und trotz der famosen Verrücktheit eng am Drama. Voll ungebremster Empathie, dabei formal glanzvoll, setzt Leander Haußmann diese gescheiterte, erniedrigte Kreatur Woyzeck im harten Netz militäristischer Strukturen in Szene und hat dafür einen überragenden Hauptdarsteller." FAZ

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Woyzeck

by Georg Büchner

„How can mortal sin be so beautiful?“
Misunderstandings, jealousy, delusion, drill, love, desire... Woyzeck gets lost in the labyrinth of his own feelings. A driven man who is deliberately exposed to the arbitrary demands of his environment.
At the same time it is the tragedy of his fiancée Marie – she, too, becomes the victim of her desires. The story of the desperate search for love in a world brutalised by power and war, in which hope seems impossible.

„What is happening here you won`t forget easily. It has a vehemence that takes your breath away. Great, yes, really great theatre.“ (nachtkritik)

„It is as funny as it is masterly done, and in spite of the excellent folly close to the drama. Full of unstoppable empathy, yet formally brilliant. Leander Haupmann puts this failed and humiliated creature Woyzeck into a hard net of military structures, and for this he has an outstanding lead actor." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)