RICHARD II.RICHARD II. von William Shakespeare, übersetzt von Thomas Brasch
Mit: Michael Maertens (König Richard II.), Veit Schubert (Heinrich Bolingbroke), Manfred Karge (Herzog von York)

und Maria Happel (Herzogin von Gloster, Ein Fräulein), Martin Schwab (Herzog von Gant, Bischof von Carlisle), Dorothee Hartinger (Königin Isabel), Johannes Krisch (Thomas Mowbray, Gärtner, Hauptmann, 3. Abgeordneter), Markus Meyer (Aumerle), Hans Dieter Knebel (Bushi, Willoughby, Gärtner Gehilfe, 1. Abgeordneter), Gerrit Jansen (Greene, Ross, Ein Soldat, 2. Abgeordneter), Daniel Jesch (Bagot, Gefängniswärter), Klaus Pohl (Northumberland),

Inszenierung: Claus Peymann
Bühnenbild: Achim Freyer
Kostüme: Maria-Elena Amos
Dramaturgie: Jutta Ferbers
Licht: Ulrich Eh

Aktuelle Termine unter
www.burgtheater.at


Dauer: 3 h (mit Pause)

RICHARD II.
RICHARD II.
RICHARD II.
Fotos 1 und 3: Georg Soulek/Burgtheater
Foto 2: Reinhard Werner/Burgtheater
Richard, König von England, hat sein Land heruntergewirtschaftet, die Kassen sind leer, der Staat ein sinkendes Schiff. Seine korrupten Höflinge fallen von ihm ab. Richard verbannt seinen Cousin Bolingbroke aus England und bringt ihn um sein Erbe. Bolingbroke kehrt aus dem Exil zurück - und fordert sein Recht. Der neue ‚Saubermann’ entfesselt einen Bürgerkrieg. Im Untergang reflektiert Richard II. über sein Scheitern und die Grenzen politischer Macht. Er wird „zum Menschen“. Bolingbroke wird Heinrich IV., aber auch ihn beginnt die Macht zu zerstören. Im letzten Akt rollen die Köpfe, neue Bürokraten des Todes übernehmen die Regierung. Richard II., letzter degenerierter Vertreter eines gottgesalbten Königtums, wird im Tower gekillt. Shakespeares Tragödie in einer neuen Übersetzung des am 03.11.2001 verstorbenen Dramatikers Thomas Brasch.

„Claus Peymann triumphiert mit seiner Inszenierung von William Shakespeares RICHARD II. in Wien. Er ist eine Dekade nach seinem Abschied als Burgtheaterdirektor mit einem großartige inszenierten Historiendrama zurückgekehrt und hat das Ringen um die Macht hoch konzentriert mit beeindruckenden Szenen verdeutlicht.“ Die Presse

BE-Inszenierung im Repertoire des Wiener Burgtheaters.
drucken