DREIGROSCHENOPER, DIEDIE DREIGROSCHENOPER von Bertolt Brecht/Kurt Weill
Mit: Raphael Dwinger (Jimmy), Martin Schneider (Münzmatthias), Marko Schmidt (Sägerobert), Uli Pleßmann (Smith), Gerd Kunath (Der reitende Bote), Luca Schaub (Trauerweidenwalter), Ursula Höpfner-Tabori (Alte Hure), Anna Graenzer (Lucy), Marina Senckel (Vixer), Claudia Burckhardt (Dolly), Gabriele Völsch (Molly), Georgios Tsivanoglou (Filch), Michael Kinkel (Kimball), Anke Engelsmann (Betty), Traute Hoess (Celia Peachum), Jürgen Holtz (Jonathan Jeremiah Peachum), Boris Jacoby (Hakenfingerjakob), Stefan Kurt (Macheath), Jörg Thieme (Ede), Angela Winkler (Jenny), Axel Werner (Brown), Friederike Maria Nölting (Doppelbesetzung Lucy), Johanna Griebel (Polly Peachum), Veit Schubert (Doppelbesetzung Jonathan Jeremiah Peachum), Claudia Burckhardt (Doppelbesetzung Celia Peachum), Ulrich Brandhoff (Doppelbesetzung Trauerweidenwalter)

und Walter Schmidinger (Eine Stimme)

DAS DREIGROSCHEN ORCHESTER: Ulrich Bartel (Banjo, Violoncello, Gitarre, Hawaii-Gitarre, Mandoline), Hans-Jörn Brandenburg (Harmonium, Klavier, Celesta), Valentin Butt (Bandoneon), Martin Klingeberg (Trompete), Stefan Rager (Pauken, Schlagzeug), Jonas Schoen (Tenor- und Sopransaxophon, Klarinette, Fagott), Benjamin Weidekamp (Alt-, Sopran- und Baritonsaxophon), Otwin Zipp (Posaune, Kontrabaß), Klänge, Geräusche: Joe Bauer

Regie, Bühne Lichtkonzept: Robert Wilson
Musikalische Leitung, Korrepetition: Hans-Jörn Brandenburg, Stefan Rager
Kostüme: Jacques Reynaud
Mitarbeit Regie: Ann-Christin Rommen
Mitarbeit Bühne: Serge von Arx
Mitarbeit Kostüme: Yashi Tabassomi
Dramaturgie: Jutta Ferbers, Anika Bárdos
Licht: Andreas Fuchs


Dauer: 3 h (mit Pause)

DREIGROSCHENOPER, DIE
DREIGROSCHENOPER, DIE
DREIGROSCHENOPER, DIE
Angela Winkler (Jenny), Stefan Kurt (Macheath)
Foto: Lesley Leslie-Spinks
Die DREIGROSCHENOPER und das BE – Robert Wilson und Bertolt Brecht – Mackie Messer und der Mond von Soho... spannender kann eine Premiere – auf der Bühne, auf der 1928 die Uraufführung von Brechts wüsten Jugendwerkwerk stattfand – kaum sein. Jonathan Peachum betreibt einen äußerst florierenden Handel mit der Ausstattung von Bettlern. Das Geschäft mit den „Ärmsten der Armen“ läuft sehr gut. Doch dann erfährt er, daß seine Tochter Polly heimlich den Gangsterboss Mackie Messer geheiratet hat. Peachum tobt. Die einzige Lösung: Man muß Mackie an den Galgen bringen. Trotz Pollys Warnung verläßt der frischgebackene Ehemann die Stadt nicht, sondern besucht wieder einmal die Huren von Turnbridge. Eine von ihnen, Jenny, liefert ihn prompt ans Messer. Seine Hinrichtung scheint unabwendbar, bis ein „reitender Bote“ der Königin erscheint und Mackies Freilassung sowie seine Erhebung in den Adelsstand verfügt.

Nach Büchners LEONCE UND LENA (2003, Musik: Herbert Grönemeyer) und Shakespeares WINTERMÄRCHEN (2005) hat Robert Wilson Brecht/Weills Klassiker DIE DREI­GROSCHENOPER im BE inszeniert.

Ein Wunder! Mit dem Gefühl, etwas nie Dagewesenes gesehen zu haben, steht man nach drei Stunden wieder in der regennassen Berliner Nacht.
Neues Deutschland

Berlin hat endlich den Musical-Hit, auf den es so lange gewartet hat.
Spiegel-online

Und wir dürfen erregt rufen: Wilsons frappierend zarte, vornehmlich im Piano-Ton kammermusikalisch fein witzig ziselierte sowie elegant expressionistisch und überraschend minimalistisch zelebrierte „Dreigroschenoper“ dürfte zum Schönsten, Trefflichsten, Entstaubtesten gehören, das wir je sahen an Produktionen dieses allerorts gegebenen Klassikers.
Welt am Sonntag

GEFÖRDERT VON DER STIFTUNG DEUTSCHE KLASSENLOTTERIE BERLIN

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