ARTAUD ERINNERT SICH AN HITLERUND DAS ROMANISCHE CAFÉ von Tom Peuckert
Mit: Martin Wuttke
Inszenierung: Paul Plamper
Ausstattung: Paul Lerchbaumer
Musik: plexiq
Dauer: 1 h 15 Minuten (ohne Pause)
Inszenierung: Paul Plamper
Ausstattung: Paul Lerchbaumer
Musik: plexiq
Dauer: 1 h 15 Minuten (ohne Pause)


Foto: Monika Rittershaus
1943 richtet der französische Dichter, Zeichner, Regisseur, Schauspieler und Theatertheoretiker Antonin Artaud, Insasse der pychiatrischen Anstalt von Rodez, einen Brief an Adolf Hitler „zur erinnerung an das romanische café in berlin an einem nachmittag im mai 1932.“
Tom Peuckert, 1962 in Leipzig geboren, erzählt in diesem Monolog die Erinnerung Artauds an eine fiktive Begegnung mit Adolf Hitler. Deutlich wird Artauds luzider Angriff auf das abendländische Denken, auf die Trennung von Kunst und Leben, aber auch der „abscheuliche Zufall“ (Artaud) einer imaginierten Identifikation. Ein Abend zwischen größter Komödiantik und abgründigstem Wahnsinn.
Wuttke, am Berliner Ensemble schon seit Jahren als grandioser Arturo Ui zu bewundern, schenkt dem Theater am Schiffbauerdamm erneut einen schaurig-schönen Abend.
Mannheimer Morgen
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Tom Peuckert, 1962 in Leipzig geboren, erzählt in diesem Monolog die Erinnerung Artauds an eine fiktive Begegnung mit Adolf Hitler. Deutlich wird Artauds luzider Angriff auf das abendländische Denken, auf die Trennung von Kunst und Leben, aber auch der „abscheuliche Zufall“ (Artaud) einer imaginierten Identifikation. Ein Abend zwischen größter Komödiantik und abgründigstem Wahnsinn.
Wuttke, am Berliner Ensemble schon seit Jahren als grandioser Arturo Ui zu bewundern, schenkt dem Theater am Schiffbauerdamm erneut einen schaurig-schönen Abend.
Mannheimer Morgen