SCHWEYK IM ZWEITEN WELTKRIEG von Bertolt BrechtMit: Georgios Tsivanoglou (Baloun), Carmen-Maja Antoni (Anna Kopecka), Eva Brunner (Anna), Dieter Montag (Schweyk), Claudia Burckhardt (Erzählerin), Detlef Lutz (Sachspieler im "Kelch" / Gefängnissoldat), Peter Luppa (Militärarzt / Hitler), Michael Kinkel (SS-Mann Müller 1 / Wachsoldat), Norbert Stöß (Bullinger / Ministerialrat Votja / Soldat), Alexander Ebeert (Brettschneider / Ein Individuum / Soldat), Boris Jacoby (Der junge Prohaska), Stephan Schäfer (SS-Mann Müller 2 / Soldat)
Klavierspieler: Alfons Nowacki
Klarinettist: Jürgen Kupke
Regie und Bühne: Manfred Karge
Kostüme: Julia Rogge
Musikalische Leitung: Alfons Nowacki
Dramaturgie: Hermann Wündrich
Dauer: 1 h 40 Minuten (ohne Pause)
Klavierspieler: Alfons Nowacki
Klarinettist: Jürgen Kupke
Regie und Bühne: Manfred Karge
Kostüme: Julia Rogge
Musikalische Leitung: Alfons Nowacki
Dramaturgie: Hermann Wündrich
Dauer: 1 h 40 Minuten (ohne Pause)


„Der brave Soldat Schweyk, der bereits den ersten Weltkrieg überlebt hat, ist noch am Leben und unsere Geschichte zeigt seine erfolgreichen Bemühungen, auch den zweiten Weltkrieg zu überleben, Natürlich sind die Ideen und Pläne der neuen Herrscher noch größer und totaler als die der alten und so hat es der kleine Mann heute noch schwerer, halbwegs am Leben zu bleiben“ – Mit diesen Worten beginnt die Fabel vom Hundefänger und Überlebenskünstler Schweyk, die Brecht im amerikanischen Exil schrieb. 1939 marschiert Hitler in die Tschechoslowakei ein.
Widerstand ist zwecklos. Auch die Stammgäste im „Kelch“ in Prag halten Wegducken und Kuschen für das beste Mittel, die deutsche Besatzung zu überstehen. Auch Schweyk entscheidet sich fürs Mitmachen. Aber seine Art, zuzustimmen und sich zu unterwerfen, irritiert Freund und Feind, sie scheint vergiftet. Listig oder dumm? Das ist die Frage. Jedenfalls hat Schweyk es raus, wie man überlebt. Nach dem Krieg um sechs sitzt er wieder im „Kelch“.
Am Grunde der Moldau wandern die Steine.
Es liegen drei Kaiser begraben in Prag.
Das Große bleibt groß nicht und klein nicht das Kleine.
Die Nacht hat zwölf Stunden, dann kommt schon der Tag.
Nachdem die Gestapo im Wirtshaus „Zum Kelch“ in Prag eine Razzia gemacht und die Wirtin zusammengeschlagen hat, singt die Geschlagene dieses Lied – Trost in schlimmen Zeiten und voller Hoffnung auf Veränderung.drucken
Widerstand ist zwecklos. Auch die Stammgäste im „Kelch“ in Prag halten Wegducken und Kuschen für das beste Mittel, die deutsche Besatzung zu überstehen. Auch Schweyk entscheidet sich fürs Mitmachen. Aber seine Art, zuzustimmen und sich zu unterwerfen, irritiert Freund und Feind, sie scheint vergiftet. Listig oder dumm? Das ist die Frage. Jedenfalls hat Schweyk es raus, wie man überlebt. Nach dem Krieg um sechs sitzt er wieder im „Kelch“.
Am Grunde der Moldau wandern die Steine.
Es liegen drei Kaiser begraben in Prag.
Das Große bleibt groß nicht und klein nicht das Kleine.
Die Nacht hat zwölf Stunden, dann kommt schon der Tag.
Nachdem die Gestapo im Wirtshaus „Zum Kelch“ in Prag eine Razzia gemacht und die Wirtin zusammengeschlagen hat, singt die Geschlagene dieses Lied – Trost in schlimmen Zeiten und voller Hoffnung auf Veränderung.drucken