MEIN KAMPF von George TaboriMit: Alexander Ebeert (Himmlischst), Marko Schmidt (Tiroler Tölpel), Judith Strößenreuter (Gretchen Globuschek), Axel Werner (Lobkowitz), Uli Pleßmann (Gendarm), Detlef Lutz (Tagespenner, Tiroler Tölpel), Stephan Schäfer (Gendarm), Roman Kanonik (Tagespenner, Tiroler Tölpel), Jörg Thieme (Hitler), Martin Schneider (Frau Tod), Michael Rothmann (Schlomo Herzl), Felix Tittel (Tiroler Tölpel)
und Mizzi, ein Huhn.
Regie: Hermann Beil
Bühne: Karl-Ernst Herrmann
Kostüme: Angelika Rieck
Dauer: 2 h 40 Minuten (mit Pause)
und Mizzi, ein Huhn.
Regie: Hermann Beil
Bühne: Karl-Ernst Herrmann
Kostüme: Angelika Rieck
Dauer: 2 h 40 Minuten (mit Pause)
- 11.06.2012 um 19:30 Uhr



Michael Rothmann (Shlomo Herzl) und Jörg Thieme (Hitler)
Fotos: Monika Rittershaus
George Tabori, in dessen Theaterstücken sich immer wieder die unmöglichsten Begegnungen ereignen, läßt in seiner Farce „Mein Kampf“ den fliegenden Buchhändler Schlomo Herzl auf einen jungen Mann aus Braunau am Inn namens Adolf Hitler treffen. In einem Wiener Männerasyl begegnen sie sich und sie teilen sich in den kalten Winternächten einen Mantel. Schlomo mag den jungen Hitler, aber seine Liebe und sein Geschichtenerzählen werden diesen gescheiterten Kunststudenten nicht von einer Weltkarriere als Würgeengel abhalten können. George Tabori nennt sein 1987 am Burgtheater uraufgeführtes Stück „einen theologischen Schwank“, in dem sich Witz und Tiefsinn, Poesie und Melancholie, grauenhafte Realität und brüllende Komik so leichthin mischen, wie es nur Tabori vermochte. „Mein Kampf“ – eines der schönsten Stücke von George Tabori.drucken