VOR DEN VÄTERN STERBEN DIE SÖHNE.Eine Erinnerung
Papiertiger, Lieber Georg und andere
von Thomas Brasch
Mit: Patrick Bartsch, Andy Klinger, Johanna Griebel, Manfred Karge
Regie und Bühne: Manfred Karge
Musik: Toni Edelmann und Alfons Nowacki
Projektionen: Frieder Aurin
Klänge, Geräusche: Joe Bauer
Dauer: 1 h 15 Minuten (ohne Pause)
Regie und Bühne: Manfred Karge
Musik: Toni Edelmann und Alfons Nowacki
Projektionen: Frieder Aurin
Klänge, Geräusche: Joe Bauer
Dauer: 1 h 15 Minuten (ohne Pause)



Manfred Karge;
Johanna Griebel
Fotos: Matthias Horn
Am 3. November 2001 starb der Dichter, Dramatiker und Übersetzer
Thomas Brasch. Geboren 1945 als Kind jüdischer Emigranten in
England, aufgewachsen in der DDR als Sohn eines hochrangigen
Politikers und als Zögling einer Kadettenanstalt der NVA, wird
Brasch zu einer der großen Hoffnungen der deutschen Literatur.
1976 geht er mit seiner Lebensgefährtin Katharina Thalbach nach
West-Berlin. Westdeutsche Verlage und Theater reißen sich um
Brasch-Texte, Brasch selbst aber kommt im Westen nicht an: „sie
haben mich gedruckt, nicht geruckt / fotografiert, nicht aufgenommen.“
Nach dem Mauerfall zieht es ihn zurück in den Osten, in
eine Wohnung am Schiffbauerdamm, direkt neben dem Berliner
Ensemble, das ihm auch innere Heimat wird.
In einer Collage aus Gedichten und Stücken erinnert Manfred Karge an den Dichter Thomas Brasch. Zusammen mit drei jungen Schauspielern entsteht so ein Stück über das Ringen um Veränderung, über die Suche nach Heimat, und nach dem, was von Utopien übrig bleibt: „Bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin.“
"Ein poetisch explodierendes Oratorium. Da springt jede Silbe uns an die Gurgel, haut jeder Reim uns um. Tolles Drama!" Berliner Morgenpostdrucken
In einer Collage aus Gedichten und Stücken erinnert Manfred Karge an den Dichter Thomas Brasch. Zusammen mit drei jungen Schauspielern entsteht so ein Stück über das Ringen um Veränderung, über die Suche nach Heimat, und nach dem, was von Utopien übrig bleibt: „Bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin.“
"Ein poetisch explodierendes Oratorium. Da springt jede Silbe uns an die Gurgel, haut jeder Reim uns um. Tolles Drama!" Berliner Morgenpostdrucken