DER STELLVERTRETER Ein christliches Trauerspiel von Rolf HochhuthMit: Hans-Michael Rehberg (Papst Pius XII.), Konrad Singer (Pater Riccardo Fontana SJ), Rainer Philippi (Kurt Gerstein, SS-Oberstürmführer), Uli Pleßmann (Kardinal / Professor Hirt), Martin Seifert (Der Apostolische Nuntius / Luccani), Andreas Seifert (Eichmann / Diener / Bruder Irenäus), Axel Werner (Baron Rutta / Ein Fabrikant / Ein Schreiber), Roman Kaminski (Graf Fontana / Oberst Serge), Ronny Tomiska (Leutnant von Rutta / Der Korrekte / Offizier der Schweizer Garde), Michael Rothmann (Dr. Pryzilla / Der Ganove / Wachhabender Schweizer), Detlef Lutz (Dr. Fritsche / Ein Fotograf / Ein Ordensgeneral ), Norbert Stöß (Jacobson / Salzer ), Michael Kinkel (Ein Pater / Dr. Littke / Witzel), Krista Birkner (Helga / Carlotta)
Inszenierung: Philip Tiedemann
Bühne: Etienne Pluss
Kostüme: Franz Lehr
Musik/Geräusche: Ole Schmidt
Dramaturgie: Jutta Ferbers
Dauer: 3 h 20 Minuten (mit Pause)
Inszenierung: Philip Tiedemann
Bühne: Etienne Pluss
Kostüme: Franz Lehr
Musik/Geräusche: Ole Schmidt
Dramaturgie: Jutta Ferbers
Dauer: 3 h 20 Minuten (mit Pause)

Foto: Monika Rittershaus
Nichts tun – das ist so schlimm wie mittun!
Der Aufschrei eines jungen Priesters, der erkennt, dass die Mühlen der katholischen Kirche nicht aufzuhalten sind, dass Humanismus und Kirchenpolitik wenig miteinander zu tun haben in Zeiten der Angst und des Faschismus.
Das berühmte Theaterstück, von Rolf Hochhuth mit größter Sorgfalt recherchiert, erzählt die Geschichte eines jungen, katholischen Priesters zwischen Berlin und Rom in den Jahren 1942/1943. Opportunismus und Kleinmütigkeit, taktisches Lavieren und politisches Kalkül verschleiern, verdrängen die Realität. Und am Ende des Weges steht der Papst, der Stellvertreter Gottes, – und schweigt.
Hochhuths aufwühlendes, viel umstrittenes Theaterstück über die Rolle der Kirche bei der Vernichtung der Juden – am Berliner Ensemble mit Hans-Michael Rehberg als Papst, Konrad Singer als Pater Riccardo, Michael Maertens/Rainer Philippi als SS-Kommandant Gerstein und Uli Pleßmann als Kardinal.
Tiedemanns Inszenierung fesselt als künstlerisch überzeugend verdichtete Absage an jede Form von Terror.
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Der Aufschrei eines jungen Priesters, der erkennt, dass die Mühlen der katholischen Kirche nicht aufzuhalten sind, dass Humanismus und Kirchenpolitik wenig miteinander zu tun haben in Zeiten der Angst und des Faschismus.
Das berühmte Theaterstück, von Rolf Hochhuth mit größter Sorgfalt recherchiert, erzählt die Geschichte eines jungen, katholischen Priesters zwischen Berlin und Rom in den Jahren 1942/1943. Opportunismus und Kleinmütigkeit, taktisches Lavieren und politisches Kalkül verschleiern, verdrängen die Realität. Und am Ende des Weges steht der Papst, der Stellvertreter Gottes, – und schweigt.
Hochhuths aufwühlendes, viel umstrittenes Theaterstück über die Rolle der Kirche bei der Vernichtung der Juden – am Berliner Ensemble mit Hans-Michael Rehberg als Papst, Konrad Singer als Pater Riccardo, Michael Maertens/Rainer Philippi als SS-Kommandant Gerstein und Uli Pleßmann als Kardinal.
Tiedemanns Inszenierung fesselt als künstlerisch überzeugend verdichtete Absage an jede Form von Terror.
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