WAS IHR WOLLTWAS IHR WOLLT von William Shakespeare
übersetzt von Thomas Brasch
Mit: Sabin Tambrea (Viola / Sebastian), Antonia Bill (Olivia, eine reiche Gräfin), Larissa Fuchs (Orsino, Herzog von Illyrien), Veit Schubert (Sir Toby Rülps, Olivias Onkel), Martin Seifert (Sir Andrew Leichenwang), Thomas Quasthoff (Feste, Olivias Narr), Traute Hoess (Mary, Olivias Kammermädchen), Norbert Stöß (Malvolio, Haushofmeister bei Olivia), Felix Tittel (Antonio), Katharina Susewind (Kapitän / Fabian), Laura Tratnik (Doppelbesetzung Mary, Olivias Kammermädchen), Martin Schneider (Doppelbesetzung Feste, Olivias Narr)

Friedrich Richter, Sebastian Sommer (Offiziere)

Lautten Compagney Berlin:
Juliane Laake / Sarah Perl (Gambe)
Magnus Andersson / Ophira Zakai (Laute)
Peter Kuhnsch / Nora Thiele (Schlagwerk)

Regie: Katharina Thalbach
Mitarbeit: Wenka von Mikulicz
Bühne: Momme Röhrbein
Kostüme: Angelika Rieck
Musikalische Leitung:
Hans-Jörn Brandenburg
Wolfgang Katschner
Licht: Steffen Heinke
Kämpfe: Eduard Burza
Dramaturgie: Hermann Wündrich

Dauer: 3 Stunden (mit Pause)

WAS IHR WOLLT
WAS IHR WOLLT
WAS IHR WOLLT
Antonia Bill, Sabin Tambrea

Veit Schubert, Martin Seifert, Thomas Quasthoff

oben: Katharina Susewind, Traute Hoess, Veit Schubert; unten:Friedrich Richter, Antonia Bill, Sabin Tambrea, Larissa Fuchs, Felix Tittel, Sebastian Sommer

Fotos: Thomas Eichhorn
„Wenn Musik die Nahrung für die Liebe ist, füttert mich weiter“, bittet der liebestolle Herzog von Illyrien. Er kann nicht genug kriegen. Bis er sich überfrisst – an der Liebe. Sie treibt ihn in die aberwitzigsten Träume.
Der Herzog liebt eine Gräfin, die ihn jedoch nicht will. Sie liebt einen Diener, hinter dem sich das Mädchen Viola verbirgt, und Viola liebt den Herzog, der auf einmal nicht mehr weiß, wen er liebt: die Gräfin oder ihren Diener?
Sie jagen sich hinterher, genarrt durch die Verkleidung der Viola und getäuscht über den wahren Charakter des oder der Begehrten – ein erotisches Delirium. Eine Frau liebt eine Frau, die sich als Mann ausgibt und die/der einen Mann liebt, der die Frau für einen Mann hält, den/die er zu lieben meint. Erschrocken über sein verqueres Begehren, sehnt sich jeder nach Erlösung vom Albtraum Liebe. Ist der Geliebte ein Geliebter oder ist es anders herum? Und wer oder was bin dann ich? Das Spiel mit den inneren und äußeren Masken endet scheinbar/anscheinend glücklich. Wirklich?
Es ist ein komisch/tragischer Reigen der Irrtümer und Wahrheiten, der begleitet wird von einem Quintett der verrücktesten, schrägsten und schrillsten Figuren, die Shakespeare je auf die Bühne brachte.

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Twelfth Night or,
What you will

by William Shakespeare

„If music be the food of love play on!“ is a request of the love-sick Duke of Illyria – one of many. He can`t get enough – until he overeats on love. It drives him to ludicrous dreams.
The Duke is in love with a countess, but she does not want him. She is in love with a servant, who is actually the girl Viola, and Viola is in love with the Duke, who in turn suddenly no longer knows whom he loves – the Countess or her servant?
In an erotic delirium they chase one another, fooled by the disguise of Viola and deceived by the true character of the desired one. A woman loves a woman who pretends to be a man and loves a man. And this man believes this woman to be a man he thinks he is in love with... Shocked by his wrong-headed desire he longs for deliberation from the nighmare of love. Is the loved one a man or a woman? And if he/she is the one, who am I? The game of inner and outer masks has a – seemingly – happy ending. Or does it?
It is a comical and at the same time tragical round dance of errors amd truths, accompanied by five of the craziest and most loveable characters Shakespeare has ever invented for the stage.