HANS IM GLÜCKHANS IM GLÜCK
von Bertolt Brecht
Mit: Felix Strobel (Hans), Celina Rongen (Hanne), Matthias Mosbach (Herr Feili/Freund), Marina Senckel (Magd/Mädchen/Altes Weiblein), Anke Engelsmann (Karussellweib), Felix Tittel (Erster Kaufmann/Bursche/Schafhirt), Winfried Peter Goos (Zweiter Kaufmann/Bursche/Schafhirt), Peter Luppa (Dritter Kaufmann/Bursche/Schafhirt)

Martin Klingeberg (Tenorhorn, Gitarre, Harmonium, Gesang)
Matthias Trippner (Schlagzeug, Harmonium)

Inszenierung: Sebastian Sommer
Bühne und Kostüme: Maria-Elena Amos
Musik: Martin Klingeberg,
Matthias Trippner
Dramaturgie: Steffen Sünkel
Licht: Steffen Heinke

Dauer: ca. 1h 30 Min (keine Pause)

HANS IM GLÜCK
HANS IM GLÜCK
HANS IM GLÜCK
Marina Senckel, Matthias Mosbach, Felix Tittel, Felix Strobel, Winfried Goos, Anke

Peter Miklusz, Felix Tittel, Marko Schmidt, Peter Luppa

Winfried Peter Goos, Felix Tittel, Felix Strobel

Fotos: Monika Rittershaus
In das ländliche Idyll von Hans und Hanne tritt ein koketter Fremder. Er verführt Hanne, entreißt sie Hans und bricht mit ihr in ein neues Leben auf. Hans bekommt dafür lediglich den gemeinsamen Bauernhof. Kurz darauf tauscht er jedoch den Hof gegen einen Wagen und läßt sich ebenfalls auf das Abenteuer Freiheit ein. Wie in dem gleichnamigen Märchen tauscht Hans gutgläubig Stück für Stück seines Besitzes und sucht in dem ihm widerfahrenden Übel immer wieder aufs Neue das Glück und die Liebe seines Lebens.
Der damals 21-jährige Bertolt Brecht sprach von einem mißlungenen Stück, heute jedoch wirkt dieses Fragment wie ein modernes Road-Movie, dessen Titelfigur sich permanent fragt, wofür es sich zu leben lohnt.

"Am Schiffbauerdamm ist plötzlich alles bunt und leicht, alles in Bewegung, alles voller Rhythmus und Leben. Ums Spielen-Wollen geht es bei dieser frischwindigen Theater-Reanimation – nicht um Brecht und nicht um Hans, den Tölpel, sondern um wuchtig laute Bühnen- und Konfettilust. Man könnte auch sagen: ums reine Glücklichsein." nachtkritik

"Das alles ist mit so viel Witz und Spielfreude von dem 34jährigen Sebastian Sommer erzählt, dass man aus dem Staunen gar nicht mehr rauskommt. ... Ein helles Vergnügen und eine große Entdeckung!" Peter Raue/BZ

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