Mit: Alexander Ebeert, Martin Schneider, Sabin Tambrea, Jörg Thieme
Inszenierung: Boris Jacoby
Bühne und Kostüme: Maria-Elena Amos

Premiere: 5. Juli 2010, Pavillon

Inszenierung: Peter Stein
Bühne: Ferdinand Wögerbauer
Kostüme: Moidele Bickel
Musik: Arturo Annecchino
Licht: Joachim Barth
Mit: Klaus Maria Brandauer, Dejan Bućin, Winfried Goos, Anna Graenzer, Jürgen Holtz, Roman Kaminski, Roman Kanonik, Michael Kinkel, Gerd Kunath, Detlef Lutz, Christian Nickel, Uli Pleßmann, Lucas Prisor, Michael Rothmann, Stephan Schäfer, Andreas Seifert,
Martin Seifert, Norbert Stöß, Katharina Susewind, Mathias Znidarec

Ödipus, der Vatermörder, der mit seiner Mutter vier Kinder gezeugt hat, der ausgestoßene, geächtete Vagabund, kommt, von seiner Tochter Antigone geführt, nach langen Jahren büßender Wanderschaft nach Kolonos, nach Athen, wo ihm das Orakel von Delphi endlich Ruhe im Tode verheißen hat. Ihn, den letzten der großen Heroen und einzigen legitimen Herrscher Thebens, den vom Schicksal, von den Göttern unwissend in seine Verbrechen Getriebenen, ihn lieben diese grausamen Götter und verwandeln ihn mit seinem Tod in eine Schutzmacht für Athen, das ihm freundlich Asyl gewährt hat. Fortan muss die Welt ohne die Götterähnlichen weiterleben, beherrscht von Usurpatoren (Ödipus’ Schwager Kreon) und Neulingen der Macht (sein Sohn Polyneikes), die den alten, sterbenden Mann mit Gewalt oder Überredung an sich zu bringen suchen, um dadurch ihre widerstrebenden Herrschaftsansprüche zu legitimieren. Ödipus, der sich mit Jähzorn gegen diese Vereinnahmung wehrt, verflucht die Herrscher seiner Vaterstadt und schenkt sich der dem Gesetz verpflichteten Stadt Athen und ihrem Herrscher Theseus, der sich anschickt, die Demokratie zu entwickeln.
Diese Tragödie, mit 90 Jahren 406 v. Chr. geschrieben und erst fünf Jahre später posthum aufgeführt, ist Sophokles’ letztes Werk, mit ihr stirbt auch die attische Tragödie. Peter Stein

Eine Koproduktion mit den Salzburger Festspielen.

Premiere: 25. August 2010

Es spielen Larissa Fuchs, Anna Graenzer, Ursula Höpfner-Tabori, Friederike Kammer, Corinna Kirchhoff, Swetlana Schönfeld, Katharina Susewind, Christian Grashof, Jürgen Holtz, Boris Jacoby, Veit Schubert, Martin Seifert, Felix Tittel, Georgios Tsivanoglou, Harald Windisch und Thomas Wittmann.

Inszenierung: Claus Peymann
Bühne: Johannes Schütz
Kostüme: Wicke Naujoks, Johannes Schütz

Die „Schlachtfelder“ heutiger Kriege reichen bis in unsere Wohnzimmer und sogar bis in die Träume unserer Kinder. Ravenhill beschreibt in sehr wirksamer Weise wie sich die heutigen Kriege an der „Front“ – aber auch zu Hause durch gewaltige Kollateralschäden breit machen: Kinder malen Soldaten ohne Kopf. Menschen beginnen unter Verfolgungswahn zu leiden. Eine brutale Gewaltbereitschaft breitet sich auch in der Zivilbevölkerung aus... Wir erleben Folterszenen und Verzweiflungen der jungen Soldaten. Eine Mutter gerät über die Nachricht vom Tod ihres Sohnes in den Wahnsinn. Der Krieg selbst personifiziert sich in alptraumartigen Todesengeln. Denunziation und Gewaltbereitschaft auch beim Theaterpublikum? Der Krieg geht weiter... Ravenhill entwirft ein Mosaik zwischen Hysterie und Sicherheitswahn, skrupellos, komisch, abstoßend und faszinierend. Großes politisches Theater: 11 Szenen voller bösen Humors, Scharfblick und großer Menschenliebe hat Claus Peymann mit 15 Schauspielern ausgewählt und als bitterbösen Reigen inszeniert.

Premiere: 29. September 2010

Inszenierung: Katharina Thalbach
Bühne: Momme Röhrbein
Kostüme: Angelika Rieck
Dramaturgie: Viktoria Göke

Premiere 30. Oktober 2010

Inszenierung: Philip Tiedemann

Premiere Dezember 2010

Inszenierung: Claus Peymann
Bühne, Kostüme: Karl-Ernst Herrmann

Premiere 12. Februar 2011, Burgtheater Wien
Premiere Februar 2011, Berliner Ensemble

Inszenierung: Manfred Karge

Premiere Februar 2011

Inszenierung, Bühne, Lichtkonzept: Robert Wilson
Mitarbeit: Ann-Christin Rommen
Kostüme: Jacques Reynaud
Mitarbeit Bühne: Serge von Arx
Dramaturgie: Jutta Ferbers

Premiere April 2011

Inszenierung: Mona Kraushaar
Bühne: Katrin Kersten
Kostüme: Nini von Selzam

Premiere Mai 2011