Mother

FOKUS: GENDER
Ein musikalischer Abend mit Madonna von Anita Vulesica
Übernahme

Etwas Geduld

Weitere Termine folgen bald.

Kleines Haus
1 Std 20 Min
Keine Pause
#BEmother

Über eine Frau (!), die es geschafft hat fast 4 Jahrzehnte die absolute Kontrolle über ihr Wirken und über ihre Kunst zu behalten.

Madonna beschloss als Siebzehnjährige mit 32 Dollar in der Tasche abzuhauen, um so berühmt zu werden wie Jesus.  "Ich muss jemand sein. JEMAND. Nicht irgendeine Frau, alle Frauen, jede Frau, die einzige Frau, nach der irgendjemand verlangen kann, die irgendjemand brauchen kann, und wenn ich mir einen Ehemann nehme, dann mach ich ihn zu meiner Frau."

Anita Vulesica verbindet ihre eigene Gastarbeiterkindheit, fehlende Mutterliebe und den unbändigen Drang sich auszudrücken, mit der Geschichte der Mutter des Pop. Die Angst übersehen zu werden, die Anstrengung, die es kostet, auf der Bühne zu stehen – Vulesica kompensiert all das in ihrem Soloabend, in dem sie mit 27 Madonna-Songs, vier Monologen und unbändiger Kraft von Selbstbestimmtheit, Freiheit, aber auch Einsamkeit und Angst erzählt.

Express yourself, don’t repress yourself!

 

Fokus: Gender

Das Berliner Ensemble setzt sich in den Produktionen "Revolt. She said. Revolt again./Mar-a-Lago." (Regie Christina Tscharyiski) und "Wheeler" (Regie Oliver Reese, Premiere: Dezember 2018) mit der Frage nach modernen Geschlechterbildern auseinander und fragt nach den Voraussetzungen und Strukturen eines gleichberechtigten Miteinanders. "Mother" wird am 18. Oktober im Rahmen von "Fokus: Gender" zum ersten Mal im Kleinen Haus gezeigt und geht dann ins Repertoire des Berliner Ensembles. Das gesamte Programm finden Sie unter www.berliner-ensemble.de/fokus-gender.

Im Anschluss an die Vorstellung am 18. Oktober findet ein Publikumsgespräch mit einer Redakteurin des Missy Magazines statt.

Besetzung & Regieteam

 
 

Gazettengeraune

"Das alles ist nur die fröhliche Oberfläche des selbstreferentiellen Abends, der sehr viele Themen antippt, die mit Madonna und Vulesica im Besonderen sowie mit Pop-, Star- und Bühnenwesen im Allgemeinen zu tun haben: mit Postfeminismus, Peinlichkeit, Fettphobie, Fittness- und Jugendwahn, Identität, Sexualität, Lebensgier, Todesangst, Verlassenheit, Selbstzweifel, mit der falschen Echtheit von heute und der echten Falschheit von früher."

Berliner Zeitung