Prinz Friedrich von Homburg

von Heinrich von Kleist

Etwas Geduld

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Großes Haus
2 Std
Keine Pause
#BEhomburg

Vier Monate bevor sich der vierunddreißigjährige Heinrich von Kleist am Ufer des Wannsees das Leben nimmt, beendet er sein letztes Theaterstück "Prinz Friedrich von Homburg. Ein Schauspiel." Held und Antiheld zugleich stolpert Homburg einer Gesellschaft hinterher, die für ihn von Anfang an kein Verständnis findet, und Form, Disziplin und Ergebenheit fordert, während Homburg von Freiheit, Liebe und Tod träumt.

Das Stück endet wie es beginnt: Homburg im Traum. Verstört? Domestiziert? Oder gebrochen? Generationen von Wissenschaftlern und Theaterleuten beschäftigen sich über die Jahrhunderte mit diesem Meisterwerk des – zweifelsohne sich im Ausnahmestand befindenden – jungen Autors Kleist.

Besetzung & Regieteam

als Friedrich Wilhelm, Kurfürst von Brandenburg
als Die Kurfürstin
als Prinzessin Natalie von Oranien u.a.
als Feldmarschall Dörfling
als Prinz Friedrich Arthur von Homburg
als Obrist Kottwitz
als Hennings, Oberst der Infanterie/ Ein Soldat
als Graf Truchss
als Graf Hohenzollern
als Rittmeister von der Golz
als Graf Reuss
als Diener Prittwitz / Ein Offizier
  • Regie: Claus Peymann
  • Bühne & Kostüme: Achim Freyer
  • Licht: Ulrich Eh, Achim Freyer
  • Dramaturgie: Jutta Ferbers, Sarah Thielen
 

Ist es ein Traum? – Ein Traum, was sonst.

Heinrich von Kleist
 

Gazettengeraune

"Eine Liebeserklärung an das Theater."

Deutschlandfunk Kultur

"Gleich am Beginn ein spektakuläres Bild: der schlafwandelnde Prinz balanciert auf einem Seil über den Köpfen der höfischen Festgesellschaft – ein falscher Schritt könnte seinen Tod bedeuten..."

NDR-Kultur

"Der Prinz, gespielt von dem hoch aufgeschossenen Sabin Tambrea, der mit dieser Rolle ein Meisterstück abliefert, ist ein Träumer und Tor."

Die Welt

"Es ist Peymanns Liebeserklärung an seine Idealvorstellung von Theater, an Texte und Verse und Gesichter."

Deutschlandradio Kultur

"Aus Kleists Schauspiel ist eine Parabel über höhere Gewalten und Fügung geworden, über die Unausweichlichkeit des Abschieds."

Berliner Morgenpost

"Sabin Tambrea, vor allem in seinen leisen Tönen hoch intensiv, ist ein spannungsvoller junger Homburg."

Der Tagesspiegel

"Frei nach Schiller: Die Schaubühne als Anstalt für Schlafwandler und Traumtänzer, ewig vom Absturz bedrohte Balancekünstler – da hat der Bühnenbildner Achim Freyer eine wunderschöne Metapher gebaut."

Die Welt

"Peymann erzählt Kleists berühmte Geschichte mit schnörkelloser Präzision."

nachtkritik

"Ein herrlich schöner Einfall am Anfang. Der Prinz schlafwandelt wie ein Seiltänzer auf einem Laserstrahl. Auf einem ganz dünnen Lichtstrahl, der sich durch das Theater zieht und man meint: jetzt hebt das Berliner Ensembe ab."

RBB Kulturradio