Reihen & Extras

Hier finden Sie eine Übersicht über alle geplanten Reihen und Thementage am Berliner Ensemble sowie alle aktuellen Sonderveranstaltungen und Extras.

REIHEN UND EXTRAS

EINE GESPRÄCHSREIHE MIT MICHEL FRIEDMAN

Wenn die Politik keine Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit findet – könnte es an den falschen Fragen liegen? Oder an zu schnellen Antworten? An festgefahrenen politischen Schemata? Am Gordischen Knoten globaler Abhängigkeiten und Verantwortungen? An der Lagermentalität im immer diverser werdenden politischen und gesellschaftlichen Spektrum? Oder am realpolitischen Burnout der Demokratie in Zeiten gesellschaftlicher Neu- und Unordnung? Im Fokus der Veranstaltungsreihe "Friedman im Gespräch" stehen deshalb die existenziellen und politischen Themen der Gegenwart und Zukunft – sowie der Anspruch, diesen genauer auf den Grund zu gehen. Im Gespräch mit Gästen aus Politik, Kunst und Wissenschaft sucht der Publizist und Philosoph Michel Friedman die Auseinandersetzung. Intensiv, kontrovers, neugierig auf emanzipatorisches Potential und eindeutige Positionierungen greift er aktuelle Debatten und Ereignisse
auf, um sie in größerem Kontext zu hinterfragen. Mehr...

EINE REIHE ZU SOLIDARITÄT(EN) UND ALLIANZEN

Solidarität ist die Zauberformel, die wieder verstärkt aufgerufen wird, wenn es darum geht, in unserer zersplitterten Welt über sozialen Zusammenhalt nachzudenken. Wie lässt sich Solidarität jenseits von Lippenbekenntnissen organisieren? Ist Solidarität das falsche Konzept, weil es von einem stärkeren und einem schwächeren Part ausgeht? Ginge es vielmehr darum, strategische Allianzen auf Augenhöhe zu bilden, um sich für gemeinsame Ziele einzusetzen? Welches sind die gemeinsamen Ziele, auf die sich verschiedene soziale Bewegungen einigen können – in einer Wettbewerbsgesellschaft, in welcher sich einzelne Individuen und Gruppen zunächst vor allem durch Selbstoptimierung behaupten müssen? Wie können feministische, antirassistische und ökologische Kämpfe mit sozialen, arbeitspolitischen und ökonomischen Kämpfen bestmöglich verbunden werden? Wie sieht inklusive Klassenpolitik aus?

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EINE GESPRÄCHSREIHE MIT BERND STEGEMANN

Wenn die Aussage von Walter Benjamin zutrifft, dass das Erstarken rechter Kräfte immer die Folge einer Schwäche der politischen Linken ist, dann leben wir in einer globalen Umbruchszeit. Nachdem die Postmoderne jede Form von Solidarität aufgekündigt hatte, waren überall rechte und totalitäre Bewegungen entstanden. Mit der Wahl von Donald Trump und dem Einzug der AfD in den Bundestag wurden die bedrohlichen Signale jedoch unüberhörbar und so ist seit kurzem ein neues Erwachen linker Politik zu beobachten. Doch was sind die Inhalte und Methoden einer solchen Politik, die sich einem vielfältigen Scheitern gegenübersieht? Es scheint an der Zeit zu sein, die grundlegenden Fragen für eine gerechte und offene Gesellschaft neu zu stellen. In loser Folge wird Bernd Stegemann Gäste einladen,die in kurzen Vorträgen ihre Position zur Diskussion stellen. 

EINE GESPRÄCHSREIHE

Kennen Sie das Gefühl, in ihrem eigenen Leben lauter Rollen zu spielen, die Sie sich nicht selbst ausgesucht haben? Was sagt die Neuropsychologie zum Thema Entscheidungsfreiheit? Was wäre, wenn man die Quantenphysik, also die Gesetze aus der subatomaren Welt in die Makrowelt übertrüge? Wie inspirieren sich Naturwissenschaft und Kunst gegenseitig? Woher kommt das gegenwärtige Misstrauen – zum Beispiel von Klimaskeptikerinnen und -skeptikern – in wissenschaftliche Erkenntnisse, was sagt Brechts Galileo Galilei dazu und wie kann die Forschung ihrer Verantwortung unter diesen Bedingungen gerecht werden? Anhand ausgewählter Inszenierungen kommen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Kunstschaffenden ins Gespräch – in unregelmäßigen Abständen und Formaten. Die Reihe Theater trifft Wissenschaft ist eine Kooperation zwischen der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren und dem Berliner Ensemble, erarbeitet von Sibylle Baschung und Andreas Kosmider.

THEMENSCHWERPUNKT

Nach den Vorstellungen von Ferdinand von Schirachs neuem Stück "Gott", das die Debatte um den ärztlich assistierten Suizid zum Thema hat, finden diese Spielzeit Publikumsgespräche mit wechselnden Expert*innen aus Medizin, Religion, Philosophie und Recht statt. Das Theater als Diskursraum, das Ferdinand von Schirach seit seinem letzten Stück "Terror" und nun mit "Gott" konsequent verfolgt, wird so über den Bühnenraum hinaus erweitert.  

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EINE KONZERTREIHE DES ENSEMBLES
#BEtanzorchester

In regelmäßigen Abständen gibt das BE-Tanzorchester unter der Leitung von Jörg Gollasch Konzerte zum Besten und sorgt für die akustische Verköstigung des Premierenpublikums. In wechselnden Formationen singen Ensemble-SchauspielerInnen was ihr Herz begehrt und die Gitarrenriffs hergeben – und natürlich nur die Knüller, keine Füller.

Ein weißes Blatt Papier, ein leerer Raum und plötzlich ist da etwas – eine Idee, die unbedingt raus muss. Entstanden beim Feierabendbier mit den Kolleg*innen, beim Joggen, in der Sauna, im Gespräch, beim Spieleabend oder in stiller Konzentration. Und schnell soll es gehen, loslegen, am besten gleich sofort, solange die Idee noch frisch ist. Jetzt gibt es den Raum dafür. Im Werkraum gibt es Spielraum für Experimente, Performances, Verschrobenes, Herzerwärmendes, Zwerchfellerschütterndes, Nachdenkliches, pure Texte, sprechende Bilder oder was auf die Ohren – ein Ort für alles, was plötzlich auf-poppt und auf die Bühne drängt und das in unregelmäßigen Abständen unter dem Titel POP-UP im Monatsspielplan zu finden sein wird.