DIE GEWEHRE DER FRAU CARRARDIE GEWEHRE DER FRAU CARRAR
von Bertolt Brecht
Mit: Ursula Höpfner-Tabori (Teresa Carrar), Jonathan Kutzner (Ihr Sohn José), Roman Kaminski (Ihr Bruder Pedro), Matthias Mosbach (Bob Dylan 4, Mann im Rollstuhl), Stephan Schäfer (Der Verwundete), Marina Senckel (Das Mädchen), Felix Tittel (Der Padre), Anke Engelsmann (Die Nachbarin), Michael Kinkel (Der Fischer), Uli Pleßmann (Der andere Fischer)

Der Knabe: Barney Lubina/Arda Dalci

Die Sänger: Martin Schneider,
Jörg Thieme, Anke Engelsmann,
Nadine Kiesewalter, Michael Kinkel,
Uli Pleßmann, Stephan Schäfer,
Felix Tittel

Die Musiker:
Joe Bauer (Schlagzeug, Klänge, Geräusche),
Damir Bačikin (Trompete),
Valentin Butt/ Gerhard Schiewe (Akkordeon),
Rodrigo Santa María (Gitarre)

Regie und Bühne: Manfred Karge
Kostüme: Wicke Naujoks
Musikalische Leitung: Tobias Schwencke
Dramaturgie: Anika Bàrdos
Licht: Steffen Heinke
Projektionen: Frieder Aurin

Dauer: ca. 1h 30 Minuten (ohne Pause)

DIE GEWEHRE DER FRAU CARRAR
DIE GEWEHRE DER FRAU CARRAR
DIE GEWEHRE DER FRAU CARRAR
Ursula Höpfner-Tabori;
Ursula Höpfner-Tabori, Jonathan Kutzner, Roman Kaminski;
Roman Kaminski, Felix Tittel
Fotos: Thomas Eichhorn
„Wer zum Schwert greift, wird durch das Schwert umkommen.“ Dieses Bibelwort hat sich Frau Carrar zur Maxime gemacht, nachdem ihr Mann im Kampf gegen putschende Generäle erschossen wurde. Sie ist entschlossen, sich und ihre Familie aus den politischen Auseinandersetzungen herauszuhalten. Doch als nun auch einer ihrer Söhne beim Fischen willkürlich von faschistischen Truppen getötet wird und sie vom Durchbruch der faschistischen Generäle bei Malaga hört, holt sie die sorgsam verborgenen Waffen ihres Mannes aus dem Versteck und geht selbst an die Front...
Darf man sich heraushalten, wenn faschistische Kräfte die Macht an sich reißen? Muss man für die „gerechte” Sache notfalls auch zur Waffe greifen? Brechts Einakter über den Spanischen Bürgerkrieg war zu seinen Lebzeiten – nach der Pariser Uraufführung mit Helene Weigel in der Titelrolle 1937 – eines seiner meistgespielten Stücke.

„Berührend die epischen Montagen, die dazwischen gesetzten dokumentarischen Fotos, die Lieder und Chöre … Manfred Karge, er machte die Bühne und führte Regie, kümmert sich geradezu rührend um das Erbe von Brecht und Eisler... er hat aus dem aristotelischen Drama, dem einzigen von Brecht, ein episches geformt." Stefan Amzoll, Neues Deutschland

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