ENDSPIELENDSPIEL
von Samuel Beckett
Deutsche Übersetzung von Elmar Tophoven
Mit: Martin Schneider (Hamm), Georgios Tsivanoglou (Clov), Traute Hoess (Nell), Jürgen Holtz (Nagg)

Regie, Bühne, Lichtkonzept:
Robert Wilson
Kostüme: Jacques Reynaud
Musik: Hans Peter Kuhn
Mitarbeit Regie: Ann-Christin Rommen
Dramaturgie: Anika Bárdos
Mitarbeit Bühne: Serge von Arx
Mitarbeit Kostüme: Wicke Naujoks
Mitarbeit Musik: Hans-Jörn Brandenburg
Licht: Ulrich Eh
Videoprojektionen: Tomek Jeziorski

Dauer: 1h 30 Minuten (keine Pause)

ENDSPIEL
ENDSPIEL
ENDSPIEL
Georgios Tsivanoglou, Martin Schneider
Jürgen Holtz, Traute Hoess
Martin Schneider, Georgios Tsivanoglou

Foto: Lovis Ostenrik
Hamm kann nicht stehen, Clov kann nicht sitzen, Hamm ist der Herr, Clov der Diener, beide sind zum Überleben aufeinander angewiesen. In zwei Mülleimern Nagg und Nell, Hamms Eltern, die „verfluchten Erzeuger“, auch sie können nicht fort. Gemeinsam spielen sie ein nie endendes „Endspiel“ gegen die Hoffnungslosigkeit, trotzen der untergehenden Welt mit unerbittlicher Ironie und heiterer Verzweiflung, denn: „Nichts ist komischer als das Unglück.“ Robert Wilson verwandelt mit Becketts ENDSPIEL erneut einen der Klassiker der Weltliteratur in sein Zaubertheater für alle Sinne. Der amerikanische Regisseur, Bühnenbildner, Architekt, Künstler..., der selbst seit 2009 als „Krapp“ in Becketts LETZTEM BAND auf der Bühne steht, und dessen Inszenierungen auf der ganzen Welt zu sehen sind, hat im BERLINER ENSEMBLE seit Jahren eine künstlerische Heimat gefunden. 1998 inszeniert Wilson zum ersten Mal am BE (Brechts OZEANFLUG), und Stücke wie LEONCE UND LENA, DIE DREIGROSCHENOPER, SHAKESPEARES SONETTE, PETER PAN und zuletzt FAUST I UND II prägen den Spielplan des Theaters mit seiner unvergleichlichen künstlerischen Handschrift.

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