KABALE UND LIEBEKABALE UND LIEBE von Friedrich Schiller
Ein bürgerliches Trauerspiel in fünf Aufzügen
KABALE UND LIEBE
KABALE UND LIEBE
KABALE UND LIEBE
Martin Seifert, Antonia Bill, Traute Hoess

Sabin Tambrea, Antonia Bill

Antonia Bill, Sabin Tambrea, Joachim Nimtz, Martin Seifert, Traute Hoess

Fotos: Monika Rittershaus
„Dann – dann wenn die Schranken des Unterschieds einstürzen – wenn von uns abspringen all die verhaßten Hülsen des Standes – Menschen nur Menschen sind…“ Zwei junge Menschen: Luise und Ferdinand träumen den schönen Traum von der Veränderung der Welt, von Toleranz, von unsterblicher Liebe in kalten Zeiten… Sie prallen zusammen mit den Karrierevorstellungen von Ferdinands Vater, den intriganten Machenschaften des Sekretärs Wurm – und überhaupt scheint alles gegen diese Verbindung zu revoltieren… Friedrich Schiller war gerade 23 Jahre alt als er (nach DIE RÄUBER) sein zweites Theaterstück schrieb, die wilde, spannende und zugleich tiefst berührende Geschichte von der Unvereinbarkeit von Karriere und Liebe, von oben und unten, von Mann und Frau… ein Märchen aus alten Zeiten? Vielleicht. Vielleicht aber mehr noch ein Blick auf die Außenseiter – die, die nicht mitbauen wollen an einer Gesellschaft von Karrieren, Egoismus und Kälte. Und… eines der ersten „Frauenstücke“ der Geschichte.

„Die Inszenierung bietet kraftvolle Theaterbilder, aber auch psychologisch genau gearbeitete Szenen, die im Gedächtnis bleiben. Auch die Sprachkultur beeindruckt. Peymann hat den Stücktext zwar gekürzt, aber nicht umgeschrieben. Schiller behält sein Pathos und seine Energie. Das Stück glänzt in vielen verschiedenen Facetten – als Liebesdrama und Tragikomödie, Generationenkonflikt und Politthriller.“ Oliver Kranz, NDR-Kultur

"mir ging der Abend unter die Haut und ins Herz. Der CP traut dem Stück, vertraut der Ungeheuerlichkeit der Story, der Kraft des Ehrenwortes...
Alle KABALE UND LIEBE- Inszenierungen der letzten Jahre (Schaubühne, Deutsches, Gorki) haben das Stück verraten... Lass der Presse das Giftpressen, das Publikum wird strömen. Grüßen Sie den CP und seine fabelhafte Dramaturgin."
Peter Raue

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