Spielzeitstart 2021/22

Berliner Ensemble eröffnet Saison mit der Premiere von "Die Dreigroschenoper" und drei Premieren im Neuen Haus

Vorgezogener Spielzeitstart am 11. August 2021

Das Berliner Ensemble eröffnet mit der Neuproduktion von "Die Dreigroschenoper" die Spielzeit 2021/22 bereits Anfang August: Am 13. August 2021 ist Premiere von Barrie Koskys Neuinszenierung, die ursprünglich für Januar  geplant war. Bereits am 11. und 12. August finden zwei Voraufführungen statt. Anschließend folgen die Premieren von "Sarah" in der Regie von Oliver Reese, "Schwarzwasser" und "Die Mutter" – beide inszeniert von Christina Tscharyiski – im Neuen Haus, das nach Beendigung des Umbaus im Sommer fertig gestellt sein wird. Und am 1. September hat "Amok" von und mit Cordelia Wege Premiere im Großen Haus.

"Es war einer der schwersten Momente der letzten Monate, als wir nicht nur die Premiere von Barrie Koskys lang geplanter ‚Dreigroschenoper’-Inszenierung absagen mussten, sondern  auch zahlreiche Gastspieleinladungen im In- und Ausland – das war wirklich bitter. Aber jetzt blicken wir nach vorne und können es kaum erwarten, deshalb starten wir früher in die Spielzeit. Und es könnte keine bessere Saison-Eröffnung geben als die neue ‚Dreigroschenoper’ hier am Ort ihrer Uraufführung, dem Berliner Ensemble! Daneben können wir endlich unser Neues Haus nach der Renovierung vollständig eröffnen mit drei Premieren – also bieten wir gleich Anfang August ein großes Fest zum Beginn der Spielzeit." Intendant Oliver Reese

 

Eröffnung des Neuen Hauses mit drei Premieren

Regisseur Barrie Kosky und sein Team mussten aufgrund der pandemiebedingten Schließung des Theaters Ende Januar die Proben an der "Dreigroschenoper" von Bertolt Brecht (Text) und Kurt Weill (Musik) unter Mitarbeit von Elisabeth Hauptmann ohne Premiere beenden. Nun startet das Berliner Ensemble mit dieser großen Neuproduktion am 13. August in die nächste Saison. 

Nach der Spielzeiteröffnung im Großen Haus folgen die Premieren zweier zeitgenössischer Texte und eines Brecht-Stücks im fertig sanierten Neuen Haus. Im Sommer werden die dreijährigen Bauarbeiten sowie die Neugestaltung des Innenhofs abgeschlossen. Zur Eröffnung steht die Uraufführung von Scott McClanahans "Sarah" als Monolog mit Marc Oliver Schulze auf dem Spielplan, Regie und Bearbeitung  Oliver Reese. Darauf folgt die Premiere von Elfriede Jelineks "Schwarzwasser" am 18. August, die eigentlich bereits für November 2020 geplant war. Regie führt Christina Tscharyiski, die auch Bertolt Brechts Lehrstück "Die Mutter" inszeniert, das im Anschluss am 10. September ebenfalls im Neuen Haus Premiere hat.

Im Großen Haus zeigt das Berliner Ensemble am 1. September noch die Premiere von "Amok", ausgehend von Stefan Zweigs Novellensammlung von und mit Schauspielerin Cordelia Wege, die diesen Text als Solo auf die große Bühne bringt.

 

Vorverkaufsstart für August am 19. Juni

Der Vorverkauf für alle Vorstellungen im August bis Mitte September startet bereits am 19. Juni um 12.00 Uhr. Der komplette Spielplan wird ab 17. Juni unter www.berliner-ensemble.de/spielplan veröffentlicht. Die beiden Voraufführungen der "Dreigroschenoper" sind exklusiv für Abonnent:innen, Inhaber:innen einer BE-Card sowie Mitglieder des Freundeskreises.