A Little Light. And All This Silence. (Ein wenig Licht. Und iese Ruhe.)

By Sibylle Berg
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Der reguläre Vorverkauf für alle Vorstellungen im Februar bis einschließlich 8. März läuft! Unsere Theaterkasse hat montags bis samstags von 10.00 Uhr bis 18.30 Uhr für Sie geöffnet.

"The night before I entered the occupied territories, I saw a speech on TV by the government and military leaders. They had decided that we would contribute even more to GDP if we didn’t just consume robotic vacuum cleaners on the battlefield, but also cruise missiles. The battlefield where we slaughtered each other for land, mineral resources, power, borders. Stuff."


 

Sibylle Berg's new play is set in a future that feels unsettlingly like our present. When war breaks out in Europe between Liechtenstein and Luxemburg and is made mobile, an engineer who has also been drafted for military service slowly realises: maybe it was never possible to reconcile his queerness with his job in the arms industry after all. Sheltering somewhere from the nearby detonations, he starts researching: exploring the texture of thought that’s meant to be our world. Sibylle Berg's play is a tender monologue about the despair at our present times, whose discourses rotate incessantly like an idling engine – and about the fear of the returning militarisation of our society. Inspired by the photography field work of Canadian artist Jeff Wall, Sibylle Berg takes her place on the fault lines of our times. With music. And a little silence.


After "RCE" and "Es kann doch nur noch besser werden" ("Things Can Only Get Better"), "Ein Wenig Licht. Und diese Ruhe." ("A Little Light. And All This Silence.") will be the third play by Sibylle Berg performed at the Berliner Ensemble. The young director Dennis Nolden – who was an assistant director at the BE until the 2024/25 season – will stage Sibylle Berg's monologue as a solo with Peter Moltzen. 

Pressestimmen

"Das ist tieftraurig, und dennoch pointiert und komisch. Ein schöner Nachdenk-Monolog mit einem ziemlich guten Darsteller."RBB Inforadio

"Dieser Abend führt mit beklemmender Klarheit vor, wie dünn die Wand zwischen politischer Realität und dystopischer Zukunft inzwischen geworden ist."Berliner Morgenpost

"Hier wird nicht pathetisch und moralisch der Zeigefinger geschwungen. Vielmehr liegt in diesem Abklopfen der Werte ein Schmerz über die Vereinzelung in der Welt, über den nicht auffindbaren Sinn der Kriege und des Lebens. Es geht um nicht weniger als um den Umgang mit dem Tod – und um die Frage, wofür es sich zu sterben lohnt."RBB 24

"Einen tollen, witzig-bösen, ironisch-zynischen Berg-Text hat Regisseur Dennis Nolden da auf die Bühne gebracht, der die satte Euro-Seele entblättert, die plötzlich in ihrer Ruhe gestört ist. Stark vor allem die Performance Gabriel Schneiders, der den Text-Berg bravourös erklimmt und dafür sorgt, dass Bergs Worte nicht zu Fetzen werden."B.Z.

"Gabriel Schneider wird zum Seismografen einer Gesellschaft, die sich selbst nicht mehr traut. Sein Ingenieur ist Opfer, Mitläufer, Mahner – und ein Spiegel, in den wir gerade ungern sehen. Vielleicht liegt darin die größte Leistung dieses Abends: dass er uns nicht beruhigt, sondern uns mit der Frage entlässt, wie nah wir an dieser Zukunft wirklich schon sind."Berliner Morgenpost