Matthias Brandt: Nein sagen

Über den 20. Juli 1944, meine Eltern und persönliche Verantwortung heute

Buchpremiere
Mit Matthias Brandt und Helge Malchow
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Der reguläre Vorverkauf für Vorstellungen vom 8. April bis 3. Mai startet am 3. März! Unsere Theaterkasse hat montags bis samstags von 10.00 Uhr bis 18.30 Uhr für Sie geöffnet.

Angesichts der Bedrohung der Demokratie durch Rassismus und Fremdenfeindlichkeit erinnert der Schauspieler Matthias Brandt an den Mut der Widerstandskämpfer:innen gegen das NS-Regime, zu denen auch seine Eltern gehörten.

Matthias Brandt hielt 2025 eine denkwürdige Rede zur Erinnerung an die Widerstandskämpfer:innen des 20. Juli 1944 in der Gedenkstätte Berlin-Plötzensee – dem Ort, an dem viele der Beteiligten des Attentats gegen Adolf Hitler hingerichtet wurden. Als Sohn des Emigranten und späteren Bundeskanzlers Willy Brandt und seiner Frau Rut nahm Matthias Brandt die Rede zum Anlass, aus heutiger Sicht über den Mut und die Motive der Verschwörer des 20. Juli und vieler anderer Widerstandskämpfer:innen nachzudenken und auch sich selbst über notwendige Konsequenzen aus der Geschichte zu befragen. Den Ausschlag, sich mit diesem, auf seiner Rede basierenden Buch politisch zu äußern, gaben für Matthias Brandt das bedrohliche Wiedererstarken des Rechtsextremismus und die Wahlerfolge der AfD.

Im Gespräch mit dem Verleger Helge Malchow stellt Matthias Brandt sein neues Buch im Großen Haus vor.