Schnee von gestern, Schnee von morgen

Das Lautwerden des einen Kreuz-und-Quer-Gehenden zeit seines jeweiligen Innehaltens

By Peter Handke

World premiere on July 27, 2026 at the Salzburger Festspiele
Bertolt-Brecht-Platz 1
10117 Berlin
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+49 30 284 08 155 theaterkasse@berliner-ensemble.de

Der reguläre Vorverkauf für alle Vorstellungen bis 11. Oktober läuft! Unsere Theaterkasse hat montags bis samstags von 10.00 Uhr bis 18.30 Uhr für Sie geöffnet.

    • Premiere in Berlin

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  • 19.00 Uhr Einführung im Großen Salon.

What the latest play by Nobel-Prize winner Peter Handke is about cannot be reduced to a short, snappy formula. In a kind of poetic journey of exploration, a poet traverses the world and it traverses him. In this encounter, language is what happens, a song, or rather a song in search of an echo, a counterpart. "Or maybe not." The person on stage speaking non-stop, making silly jokes, dreaming and marvelling – he's playing with us. Until he disappears and someone else takes over.

 

A coproduction by the Salzburger Festspiele and the Berliner Ensemble.

A person wanders around, amidst all the complexity of the world, not a clearly defined character, but one that traverses both inner and outer landscapes. In search of a 'you' – "or maybe not"? A self-interrogation perhaps, a farewell melody possibly. How do you speak about the world without exerting control over it? Peter Handke has always taken a new measure of the world – using language and in defiance of its deterioration. In this new play too, he remains faithful to this poetic form of exploration – perhaps more radically, more delicately than ever, but not without humour, that self-deprecating irony he uses to nonchalantly undermine his own seriousness. All "yesterday’s news"? And what if it is?         
The person dances with language, allows themselves to digress and be silly, loses themselves very deliberately – until that one person speaking non-stop steps back, departs, disappears and someone else takes over.  

Peter Handke, who was awarded the Nobel Prize in 2019, revolutionised the theatre with works such as "Publikumsbeschimpfung" ("Offending the Audience") and "Immer noch Sturm" ("Storm Still"). His latest text will now be produced for the very first time at the Salzburger Festspiele – directed by Jossi Wieler. A "song without a refrain" about seeing, questioning, enduring and rejoicing in the moment of disappearance. "Or maybe not."

Pressestimmen

"Marina Galic und Jens Harzer vertonen Handkes Horoskope mit einer Perfektion, die einen staunend zurücklässt. Schon allein die Chuzpe, die es bedeutet, diesen uferlosen Text auswendig zu lernen und durch immer neue Betonungen zu formen, wäre einen Salzburger Sonderpreis wert."Frankfurter Allgemeine Zeitung

"So entsteht ein rhythmischer, wiegender, gleichförmiger Sog, der über die Vorstellungsdauer von fast zwei Stunden nicht abreißt und einen mit durchgedrücktem Rücken im Sessel sitzen lässt."Süddeutsche Zeitung

"Der Nobelpreisträger Peter Handke hat ein Drama geschrieben, das vor allem ein kauziges Selbstgespräch ist. Bei den Salzburger Festspielen zeigt sich, wie man daraus trotzdem federleichtes Theater macht."Spiegel Online

"Harzer und Galic bewältigen die Herkulesaufgabe meisterhaft. Sie bringen den Text zum Schwingen und zum Klingen – ein Genuss für sprachbegeisterte Zuschauerinnen und Zuschauer."ORF

"Marina Galic und Jens Harzer machen aus diesen Wortlandschaften in der Uraufführungsregie von Jossi Wieler ein Ereignis."Nachtkritik.de

"Es sind fragmentarische Reflexionen eines nur noch in der Sprache Behausten, auf der Suche nach einem offenen Gesicht. Wie Harzer und Galic das auf die Bühne bringen, ist umwerfend."Die Welt

"Harzer und Galic, beide Mitglieder des Berliner Ensembles, fesseln das Publikum."Tagesspiegel

"Hier entfalten Jens Harzer und Marina Galic mit enormem Sprachbewusstsein Handkes Text. Sie gestalten das Synapsengewitter des Erzählers variantenreich, sprechen mit- und gegeneinander, fallen einander ins Wort und ergänzen einander. Sie nehmen das Publikum mit auf eine poetische Reise, erdenschwer und doch leicht. Eine Reise, für die sie am Ende gefeiert werden."Münchner Merkur

"Man kann sich Marina Galic und Jens Harzer als zwei Forscher vorstellen, die die Innenwelt des Dichters durchsuchen und erstaunliche Funde machen. Harzer nützt einen langen Monolog dazu, die Weltbeobachtungen Handkes dem Publikum geradezu flehend anzupreisen, kein Marktschreier, sondern ein Marktflüsterer literarischer Kleinstsensationen: Lernt, so zu sehen wie der Dichter! Alles in allem ist der Abend ein Plädoyer dafür, weiterzuleben und sich nicht der Verzweiflung hinzugeben."Die Zeit

"Jens Harzer und Marina Galic brillieren in der Uraufführung von Peter Handkes neuem Stück bei den Salzburger Festspielen."Abendzeitung München

"Harzer kann das Verspulte der Handkeschen Sprach- und Gedankenwelt bedienen und beherrscht dabei doch einen direkten Tonfall, der das schwer Greifbare plastisch werden lässt. Und Marina Galic schießt mit koboldhaftem Schalk und ebensolcher Stimme immer wieder dazwischen."Deutschlandfunk

"Jens Harzer und Marina Galic teilen sich in Jossi Wielers sanft-filigraner Regie den Text aus Peter Handkes 'Schnee von gestern, Schnee von morgen'."Der Standard

"Bei den Salzburger Festspielen begeistern die ehemaligen Thalia-Stars Jens Harzer und Marina Galic in 'Schnee von gestern, Schnee von morgen'."Hamburger Abendblatt

"Marina Galic und Jens Harzer machen das neue Stück von Peter Handke zum poetischen Spiel."Salzburger Nachrichten

"Sprachlich, rhythmisch im Wechsel der Tempi und im gemeinsamen Zusammenspiel agieren beide auf höchstem Niveau. Sie bringen den zwischen Abstraktion und persönlichem Bekenntnis pendelnden Text von Beginn an zum Tanzen."Die Deutsche Bühne

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