Phaidras Liebe

By Sarah Kane
German translation by Sabine Hübner
Sat 03.09.
08:00 PM
Sun 04.09.
07:00 PM
Sat 17.09.
08:00 PM
Sun 18.09.
06:00 PM
Sat 01.10.
08:00 PM
Sun 02.10.
08:00 PM
Neues Haus
1 hr 45 min
no break
Premiere
#BEphaidra

Sarah Kane radically deconstructs the ancient myth of Phaedra and brings it into post-modern times with inscrutable humour.  Hippolytos, Queen Phaedra’s stepson and object of her desire, is a sex, food and screen addicted anti-hero in Kane’s interpretation, interested only in the power of manipulation, which he equates with the truth. This royal family is riddled with incest and driven by a death wish. Director Robert Borgmann is known for his theatrical installations. Taking the pronounced musicality of Sarah Kane’s language as a point of departure, he and artist Nazanin Noori compose and perform live to the text. Actor Stefanie Reinsperger is at the centre of the production.

Casts & Staff

as Live Musiker
as Live Musikerin
 

Pressestimmen

7 Pressestimmen

"Eine unvergessliche Energiespielerin: Stephanie Reinsperger macht die Phädra-Adaption von Sarah Kane am Berliner Ensemble zum Ereignis."

Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Reinsperger ist grandios, wirft sich ohne Handbremse und Sicherheitsnetz in die Schlacht."

Süddeutsche Zeitung

"Die fabelhafte Stefanie Reinsperger macht durch ihre Doppelrolle aus Hippolytos und dessen Stiefmutter Phaidra das Sarah-Kane-Stück zum tragischen Solo."

Tagesspiegel

"Borgmann und Nazanin Noori spielen live blubbernde, schwellende und kratzende Ambient-Musik ein, zwischen grellen Neon-Blitzen regnet und bläst es Düsternis. Beseelt wird das Ganze mit der Spielwut von Stefanie Reinsperger. Wehe dem, der sie aufzuhalten versucht!"

Berliner Zeitung

"Reinsperger, die schnappt sich diesen Text, taucht in ihn ein, würgt und wringt ihn aus, spielwütig und spielmutig."

Berliner Morgenpost

"Es ist eine beklemmende Freude, ihrem Wahn zu folgen. Sie spricht mit sich selbst, zu sich selbst, an sich selbst vorbei, dann immer wieder auch zum Publikum oder zu einzelnen Zuschauer:innen. Sie scheut die Konfrontation nicht. Windet die Worte, kämpft mit den Sätzen."

Nachtkritik

"Sie ist ein Spektakel. In jedem Moment bietet sie etwas Neues, Unvorhergesehenes, noch Extremeres. Sie fordert die Blicke der Zuschauer heraus, gibt sich ihnen höhnisch preis und bestraft sie anschließend für ihren Voyeurismus, sie spielt heftiger und derber als die anderen, sie holt immer noch ein wenig weiter aus, schlägt noch tiefer zu. Stefanie Reinsperger ist nicht zu halten. Ihre Auftritte sind wild, voller Aufruhr, voller Verausgabung."

Frankfurter Allgemeine Zeitung