Robert Borgmann

Robert Borgmann studierte Philosophie, Germanistik und Bildende Kunst, bevor er ein Regiestudium an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" absolvierte. Von seinen Inszenierungen, für die er meist selbst das Bühnenbild entwirft, wurden Onkel Wanja (2014) und die unverheiratete (2015) zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Das erste Mal begegnete er Rainald Goetz in einem Techno-Club, das zweite Mal in einer Buchhandlung, als er Goetz’ Band 1989 kaufte und dieser einen Atlas. Robert Borgmann glaubt, dass Dummheit und Zufall den nächsten Weltkrieg auslösen werden. Diese neue Art von Krieg wird nicht mit konventionellen Waffen, sondern mit totaler Desinformation geführt. Das Theater ist für ihn ein Ort, an dem Freiheit möglich ist, ein Ort von Vergegenwärtigung und Gemeinschaft, Schönheit und Präzision.