Was bleibt von einer Demokratie, wenn Wähler:innen sich nicht mehr für sie interessieren? Woher kommt die Gleichgültigkeit für die eigene Zukunft? Aus dem Gefühl, nicht betroffen zu sein – dass das Elend der anderen, die Ungerechtigkeiten, die Krisen, der Hass einen selbst schon nicht erreichen werden? Aus dem Unvermögen, sich vorzustellen, wie es ist, ein anderer zu sein? Aus Fatalismus? Oder aus Bequemlichkeit?
Diese und weitere Fragen stellte Michel Friedman seinen Gäst:innen Steffen Mau und Karin Prien am 18. Mai 2026 im Berliner Ensemble. Hören Sie hier das Gespräch in ganzer Länge.
Was wird uns wann egal?
Um die Gleichgültigkeit, die sich vom Privaten ins Politische ausweitet, die Auswirkung dessen auf die eigene Verantwortung und wie es um die heutige Jugend steht, besprach Michel Friedman mit Steffen Mau und Karin Prien am 18. Mai 2026.
Michel Friedman, Steffen Mau und Karin Prien | 26.05.26
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