Max Hopp

Max Hopp studierte an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Am Bremer Theater beginnt er 1995 seine Karriere. Es folgen Engagements am Schauspielhaus Hamburg und Zürich, den Münchner Kammerspielen und den Salzburger Festspielen. Ab 2005 gehört er zum Ensemble der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz.
Im Jahr 2010 spielt Hopp erstmals in einer Inszenierung an der Komischen Oper Berlin ("Im weißen Rößl", Zahlkellner Leopold, Regie: Sebastian Baumgarten). Danach wurde die Komische Oper Berlin für viele Jahre zu seiner künstlerischen Wirkungsstätte. Produktionen wie "My fair Lady" (Rolle: Higgins, Regie: Andreas Homoki), "Eine Frau, die weiß, was sie will" und "Anatevka" (Tevje), beides in der Regie von Barrie Kosky und an der Seite von Dagmar Manzel, gehören bis heute zum Spielplan des Hauses.

Im Jahr 2019 führte Max Hopp auch erstmals Regie - im TfN Hildesheim und eröffnete sich mit dieser vielbeachteten Inszenierung, einer bis dato unbekannten Offenbach-Operette ("Die Prinzessin von Trapezunt"), erfolgreich ein neues, leidenschaftliches Betätigungsfeld. 2022 inszenierte Hopp am Opernhaus Zürich eine ebenfalls bislang unbekannte Opera bouffe von Jacques Offenbach ("Barkouf") und erregte damit auch international Aufmerksamkeit. In den Jahren danach folgten Regiearbeiten an der Oper Graz und der Komischen Oper Berlin.

Max Hopp ist auch im Kino und Fernsehen präsent. Regelmäßig spielt er in Krimi-Reihen wie "Usedom Krimi" (Staatsanwalt Dr. Brunner), "Tatort", sowie in zahlreichen TV Produktionen, z.B. in "Die Spiegel-Affäre" (Regie: Roland Suso Richter) die Rolle des Journalisten Leo Brawand oder die Rolle des Sicherheitsoffiziers Burkhard Schönhammer in "Bornholmer Straße" (Regie: Christian Schwochow).

Max Hopp ist Mitbegründer des Berliner "nootheater", einer Künstlergemeinschaft, das neben einer Vielzahl von Theater- und Hörstücken auch zwei Filme produziert und veröffentlicht hat. Der damals in der Filmedition Suhrkamp verlegte Film "Morgenröte im Aufgang - Hommage à Jacob Böhme" ist 2016 mit dem deutschen Filmgeist-Preis ausgezeichnet worden.

Mit dem musikalpoetischen Abend "Lächelnd durch den Ernst der Zeit", erfüllte Hopp sich 2024 einen langgehegten Wunsch, die Texte und Kompositionen vom großen Heinz Erhardt, mit einer eigens dafür zusammengestellten Band großartiger Instrumentalisten, als außergewöhnlichen Dichter und Komponisten neu zu interpretieren. Der Abend gehört zum Spielplan des Renaissance-Theaters Berlin.

Die szenische Lesung "Der Hauptmann von Köpenick" ist seine erste Arbeit am Berliner Ensemble.

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