In seinem regelmäßigen Sonntagssalon spricht Habeck mit Gästen über zentrale gesellschaftliche, politische und kulturelle Fragen unserer Zeit. Dabei sollen Hintergründe und strukturelle Probleme jenseits der tagespolitischen Aufgeregtheit beleuchtet werden. Robert Habeck lädt Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Kultur und Zivilgesellschaft ein – mal prominent, mal weniger bekannt, aber stets Expert:innen für die drängenden Themen unserer Zeit.
Robert Habeck spricht mit dem Historiker und Ökonomen Adam Tooze und dem Historiker Thomas Zimmer über die politische Zukunft der USA: über Demokratie unter Druck, gesellschaftliche Spaltung und die Rolle Amerikas in der Welt. Ein Diskussion über Krisen, Kontinuitäten und die Frage, was von der amerikanischen Ordnung bleibt.
Der preisgekrönte Historiker, Autor und Wirtschaftskommentator Adam Tooze verbindet fundiertes historisches Fachwissen mit aktuellen wirtschaftlichen Analysen, um Fragen zu gegenwärtigen und zukünftigen politischen und wirtschaftlichen Veränderungen zu beantworten, die dabei helfen, sich in unserer dynamischen heutigen Welt zurechtzufinden. Er wurde sowohl vom Foreign Policy als auch vom Prospect Magazine zu einem der weltweit führenden Denker gekürt und ist Autor zahlreicher von der Kritik gefeierter Bücher, die in elf Sprachen übersetzt wurden. Zuletzt erschien von ihm "Crashed. Wie zehn Jahre Finanzkrise die Welt verändert haben" (Siedler Verlag 2018) und "Welt im Lockdown. Die globale Krise und ihre Folgen" (C.H. Beck 2021).
Thomas Zimmer ist Historiker und arbeitet in Hamburg als freier Autor und Publizist zur Geschichte und Gesellschaft der USA. Sein Interesse gilt insbesondere den jüngeren Entwicklungen im Konservatismus und dem Aufstieg der radikalen Rechten. Vor seiner Rückkehr nach Deutschland im Sommer 2025 lehrte er jahrelang als Professor für Internationale Geschichte an der Georgetown Universität in Washington, D. C.