Im Mittelpunkt des Gesprächs steht Loraine Blumenthals neuer Dokumentationsfilm "Im Osten was Neues". Diese porträtiert einen ehemaligen Rechtsradikalen, der heute in Torgelow ehrenamtlich eine Fußballmannschaft junger Menschen trainiert, die aus ihren Heimatländern fliehen mussten.
Gemeinsam sprechen Hendrik Bolz und Loraine Blumenthal über deren Umzug aus Berlin in den Osten in ihrer Jugend, über die erste Idee zu ihrem Film und über ihre Motivation dieses Thema aufzugreifen. Dabei geht es auch um Erfahrungen aus Recherche- und Dreharbeiten sowie um Gedanken und Fragen, die sie in dieser Zeit begleitet haben.
Loraine Blumenthal berichtet von den Momenten der Unsicherheit während des Drehs, von Gesprächen und Situationen, die sie oder ihr Team nachhaltig beschäftigt haben. Darüber hinaus reflektieren die beiden persönliche Erfahrungen im Osten und die teils stark unterschiedlichen Lebensrealitäten innerhalb weniger Kilometer.