Berliner Ensemble richtet Fonds ein

Unterstützung von zehn Dramatiker:innen in Zeiten der Pandemie

Das Berliner Ensemble hat einen Dramatiker:innen-Fonds eingerichtet, der zehn Autor:innen finanziell unterstützt. Von der seit einem Jahr andauernden Pandemie und den damit einhergehenden Beschränkungen sind freie Theaterautor:innen hart getroffen. Durch Projektausfälle, die andauernde Schließung der Theater und den damit einhergehenden Wegfall von Einnahmen, befinden sich viele Dramatiker:innen in existenziellen finanziellen Nöten. Im Rahmen des Fonds erhalten die Teilnehmenden für die Arbeit an einem neuen Stück oder Kurzstück je 10.000 Euro. 

Ausgehend von dem Thema "Unsere Natur?" sollen neue Texte entstehen, die auf unsere Zeit reagieren. Gehört die Natur uns? Gehören wir der Natur? Ist es die Natur des Menschen, die Natur auszubeuten?  

Zu den zehn Autor:innen, die von der Dramaturgie des Berliner Ensembles eingeladen wurden, gehören: Katja Brunner als Duo mit Martina Clavadetscher, Philipp Gärtner, Nino Haratischwili, Anja Hilling, Julian Mahid Carly, Caren Jeß, Juliane Kann, Karen Köhler, Clemens Setz und Gerhild Steinbuch.   

Im Frühjahr 2022 sollen die entstandenen Entwürfe, Szenen oder Kurzstücke bei einer Veranstaltung im Berliner Ensemble vorgestellt und diskutiert werden. Die Autor:innen behalten die Rechte an ihren Texten, das Berliner Ensemble erbittet sich lediglich die Priorität bei Vergabe einer etwaigen Uraufführung und wird diese zusätzlich honorieren.

Die Heinz und Heide Dürr Stiftung fördert das Projekt.

Mit Unterstützung der