Aus Ruinen: Mit Loraine Blumenthal

Zukunft und Zivilgesellschaft in Ostdeutschland

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Theaterkasse

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Der reguläre Vorverkauf für alle Vorstellungen im Februar bis einschließlich 8. März läuft! Unsere Theaterkasse hat montags bis samstags von 10.00 Uhr bis 18.30 Uhr für Sie geöffnet.

Lange galt: Im Osten fehle es an Demokratieverständnis, Zivilgesellschaft sei kaum vorhanden. Und doch wird genau diese Zivilgesellschaft nun mit der Lösung aktueller Probleme beauftragt – und oft damit alleingelassen. Gemeinsam mit Autor Hendrik Bolz macht das Berliner Ensemble jene sichtbar, die sich für Offenheit und Demokratie engagieren und gibt so Einblicke in eine Gesellschaft, die bei weitem nicht so homogen ist, wie oft behauptet wird. Dazu laden sie abwechselnd Menschen nach Berlin-Mitte ins Berliner Ensemble ein oder besuchen zivilgesellschaftliche Organisationen im Osten.

Im Januar trifft Hendrik Bolz die Dokumentarfilmerin Loraine Blumenthal und spricht mit ihr über gebrochene Biografien, zweite Chancen und ihren neuen Film "Im Osten was Neues".

 

Loraine Blumenthal (*1983) ist Dokumentarfilm-Autorin, Regisseurin und Produzentin. Sie wurde in Berlin geboren und lebte von 1996 bis 2003 in Mecklenburg-Vorpommern, wo sie ihr Abitur absolvierte. Sie studierte Theater- und Medienwissenschaften in Erlangen, Documentary Practice in Bristol und ist Absolventin der IDFAcademy des International Documentary Filmfestivals. Zu ihren Arbeiten als Regisseurin zählen unter anderem "The Mayor’s Race" (2018), "Der lange Weg der Mohrenstraße" (2021) und zuletzt "Im Osten was Neues" (2025) über einen ehemaligen Rechtsradikalen, der in Torgelow eine Fußballmannschaft aus Geflüchteten trainiert. Dabei versteht Blumenthal, die selbst deutsch-ghanaische Wurzeln hat, gelebte Diversität als Herzstück ihrer kreativen Vision und setzt sich für die Stärkung unterrepräsentierter Stimmen ein.