Im Jahr 1946 schrieb Boris Pasternak das Gedicht "Hamlet", das später zu jenen 25 Gedichten gehören sollte, die den Schluss des Romans "Doktor Shiwago" bilden. Die letzte Strophe lautet wie folgt:
"Fest steht längst die Handlung; ich muss fassen,
Dass mein Ende naht auf dieser Welt.
Pharisäer rings … ich bin verlassen …
Leben ist kein Weg durch freies Feld."
Der letzte Vers wirkt, englisch übersetzt, in Julian Barnes’ großem Schostakowitsch-Buch "The Noise of Time" besonders eindrucksvoll: "Life is not a walk across a field". Barnes nennt diese Zeile ein "saying", einen Ausspruch also oder eine sprichwörtliche Redensart, und fügt als erläuternden Zusatz an: "it was also the last line of Pasternak’s poem about Hamlet. And the previous line: 'I am alone; all round me drowns in falsehood.'" Ein (erweitertes) Sprichwort, mit sarkastischem Beiklang, liegt auf jeden Fall auch dem Titel von Handkes letztem Stück "Schnee von gestern, Schnee von morgen" zugrunde. Für Handkes Werkreihe und -titel keineswegs typisch, verzichtet es auf explizite Gattungssignale, die sein Werk sonst vielfach kennzeichnen. Eine kleine, willkürliche Auswahl mag dies veranschaulichen: "Eine Szene, Ein Monolog, Eine Dämonengeschichte, Zwiegespräch, Ein Märchen, Dramatisches Gedicht."
Kreuzundquer
"Schnee von gestern, Schnee von morgen" hat einen Untertitel, der nicht nur mit den beiden "Hamlet"-Gedichtversionen korrespondiert, sondern längst schon in früheren Werken eingeführt worden ist: "Das Lautwerden des einen Kreuz-und-Quer-/Gehenden zeit seines jeweiligen Innehaltens". Das Lautwerden meint keinen lärmenden Solitär, sondern einen, der sich im Innehalten hörbar macht und endlich einen (unhörbaren) Laut von sich gibt. Dieser vertrackte Satz, in Handkes Werk vielfach variiert, folgt der im Journal "Die Geschichte des Bleistifts" (1982) ausgegebenen Grundformel: "gehen-innehalten-gehen" mit dem Zusatz: "Ideale Seinsweise". Zu den frühen Variationen gehört auch das Triptychon "Innehalten, Innewerden, Weitersehen". Das "Querfeldein" weist die Steppe als terrain vague, als "stumme Welt" (Francis Ponge) und zugleich als erkenntnisträchtigen Ort aus. Das "kreuzundquer" ist somit eng mit Handkes Vorstellung vom "Schreiberberuf" verknüpft, die er im Journal "Vor der Baumschattenwand nachts" (2016) so umreißt: "Schreiberberuf: Wege zu schaffen im scheinbar Unwegsamen, querfeldein, querwaldein, querbuschein, querwortein." Die Ich-Figur fragt sich, ob ihr Kreuz-und-Quer-Gehen ein Dramatisieren und zugleich Entdramatisieren sei: "Was für ein dramatisches Auf und Ab jetzt, und ich zugleich doch versucht, der Prosa treu zu bleiben? – Prosa? – Der Kindheitsprosa, der Tagtraumprosa, der Halbschlafprosa […]." Wiederum werden im Fortgang des Stücks poetologische Konzepte desselben verhandelt. Das Spiel und die Regeln des Spiels werden im Spiel entwickelt. In Anspielung auf das frühe Sprechstück "Hilferufe" (1967) heißt es doppelsinnig: "Und nur nichts dramatisieren hier und jetzt." Die Entdramatisierungsanweisung gilt für das Handeln wie das Schreiben; sie wird auch auf der vierten Umschlagseite der Buchausgabe promulgiert. Das frühe Sprechstück endet mit dem Wort "hilfe", der entsprechende Abschnitt in "Schnee von gestern" ebenso ("Hilfe!"). Dies wiederum verknüpft es mit einer kurzen Sequenz aus dem Stück "Zwiegespräch" (2022), wo es heißt: "So wurde ich Schritt für Schritt hilfloser. Hilflos, hilfloser, sprachlos. Dabei stand doch in meinem Horoskop: 'Sie sind heute unwiderstehlich.' […] Ab einem gewissen Alter gelten die Horoskope nicht mehr."
Horoskope
Die mit "Horoskop" überschriebenen Textabschnitte haben nebst anderen Verfahren wie Listen, Litaneien oder Elften Geboten die Funktion, die Redevielfalt und Vielschichtigkeit des Stücks zu strukturieren und zu kommentieren. Diese Mehrschichtigkeit ermöglicht (selbst-)ironische Gesten, satirische Sprachkritik und kommentiertes horoskopisches Zukunftswissen bei sonst strikter bis lässiger Abwehr von Voraus- und Besser-Wissen aller Art. Die selbsterteilten Lizenzen solcher an gewollten Infantilismus grenzenden Spielereien kommen auch in Gestalt eines selbstverfassten Horoskops daher: "Ein Schurkenstreich, ein kleiner, der kann nichts schaden, und dazu ein paar nur angedeutete, nur angespielte Hanswurstiaden", sowie, kurz und gut, ein Kalauer: "Ich merke an mir selber die Absicht, und verstumme." Ein Kalauer, der bei Goethes Torquato Tasso endet, eröffnet solcherart ein Spektrum der Komik, das man Handke selten zugestanden hat.
Ideale
Die Kategorie "Ideale" in Handkes Text sei mit zwei werktypischen Beispielen vorgestellt: mit den Gesten und Bewegungen der Kinder und mit der "Natur", der Handke seine intensivsten philosophischen Plädoyers (im Fortgang der Feld- und Holzwege Heideggers) wie auch seine literarisch ausdifferenziertesten Studien, von Stifter bis Cezanne, erarbeitet hat. Den Kindern hat Handke die leichtesten, hinreissendsten Gesten und Bewegungen abgeschaut: ihr Zeigen, ihr Lachen, ihr Schreien und Schreiten (die Kinder als "Hüpfschrittler", die Erwachsenen als die "Ausschreiter") im Widerspiel zur herrschenden Gang-Art. Im Versuch über den Pilznarren (2013) wird ein alter Freund an seinen Schritten erkannt: "Alter Freund? Gang eines Jungen, fast eines Kindes, nah an jenen Kinderhüpfschritten, die, gleichwo zu hören, mir seit je die lieblichste Musik ist." In dem Monolog "Bis dass der Tag euch scheidet" (2008) hat Handke das Zeigen der Kinder polemisch von Samuel Becketts Stück "Krapp’s Last Tape" (1959) abgesetzt. Während Becketts Zeigen, so Handke, "von Anfang an bedeuten" wollte, zeigt das Kind nicht, "wie es zeigt. Es zeigt nicht, dass es zeigt". Ohne den Namen Becketts zu nennen, heißt es im Selbstzitat in "Schnee von gestern, Schnee von morgen": "Wie doch die Kinder, bevor sie zu sprechen anfangen, in einem fort etwas zu zeigen haben. Und was zeigen sie? Sie zeigen und zeigen. Und was erfolgt auf ihr Zeigen? Nichts im Einzelnen, ihr Zeigen genügt sich selbst." Das gilt auch für Handke; es scheint jetzt um Grundsätzlicheres zu gehen als um literarische Polemik.
Reichtum der Geh-Weisen
In "Schnee von gestern, Schnee von morgen" wird der "Reichtum der Gehweisen" topographisch wie semantisch ausgeschöpft, jeweils im Hinblick auf den Stand des veröffentlichten Gesamtwerks. Früher Geschriebenes wird im Rückgriff in die Gegenwart geholt, dort in anderer Perspektive und Beleuchtung ausgestellt, im Rückgriff verwandelt, neu ins Spiel gebracht, mitunter auch gelöscht. Die Selbstzitate reichen bis ins Frühwerk zurück, wobei Genre-Zugehörigkeit keine Rolle spielt. Vielstimmigkeit ist ein kompositorisches Grundprinzip, die Bewegungsart des "Kreuz und Quer der Steppe", die schon im Schlussbild von "Die Stunde da wir nichts voneinander wussten" (1992) aufleuchtet: "Ein allgemeines stetiges Kreuz- und Quergehen setzt endlich ein", ist auch als positives Bild für das nichtlineare Erzählen und die Umwege, gegen die "Wegabschneider und mehr noch -schneiderinnen" zu sehen. Handkes Verschränkung von Geh- und Sehweisen berührt sich mit Walter Benjamins berühmter Darstellung des Bildes "Angelus Novus" von Paul Klee. Viele Andeutungen in Handkes Texten zeugen jedenfalls von einer Suche nach einer anderen Aufklärung.
Das hierfür geltende Stichwort "der andere Candide" ist bereits im Journal "Innere Dialoge an den Rändern" (2022) in einem längeren Notat festgehalten: "Ich als der andere Candide am Morgen in der (böhmischen) Fremde, beim Hemdzuknöpfen: 'Heute gelingt mir aber auch alles!' Und weiter dann, beim Blick aus dem Fenster in den schütteren Kleinstadtwald, die Kaffeetasse rauchend auf der Fensterbrüstung, bei Vogelsang fern in der Stille von Jihvala: 'Besser geht es wirklich nicht!' (für Voltaire)."
Handkes Gehweisen verlangen eine dezidierte Abkehr vom linearen Fortschrittsdenken. Die Spuren der Verirrten, ihre Verwirrung auch, bestimmen Handkes Recherche. Benjamins Engel der Geschichte hat das Antlitz der Vergangenheit zugewendet, deren Katastrophen sich vor ihm auftun. Der Zukunft kehrt er den Rücken. Ein Befund wie "Alles ist gut" liegt ferner denn je. Die Maxime "Es wird alles wieder gut", der man bereits auf der ersten Seite begegnet, ist, wie sich herausstellt, nur der Auftakt zu einem refrainartigen Syntagma, auch in der Variante: "Alles da" oder "Alles ist gut, besser und schöner kann es nicht sein". Die naiv-bornierte Formel zitiert Voltaires Roman "Candide oder der Optimismus" (1759), insbesondere den biederen philosophischen Mentor Pangloß, dem sich auch die Figur des Candide nicht widersetzen kann. Es läuft bei beiden auf die Bestätigung von Alexander Popes Lehrsatz in dessen Essay "on Man" (1734) hinaus: "Whatever is, is right." Bei aller feinen Ironie, die man Handkes Text nicht absprechen wird, erstaunt seine zurückhaltende Kritik an Candides kaum erschütterbaren Glauben, in der besten aller möglichen Welten zu leben. In "Schnee von gestern, Schnee von morgen" gibt es sogar eine "Steigerung von 'Alles da': 'Alles schön da'", überboten nur durch ein Ideal "für unsereinen, für alle: schön verschwinden".
Solche Gewissheit, ja Sorglosigkeit ist untrennbar mit der Figur des "Steinklopferhanns" verbunden, der in Ludwig Anzengrubers Drama "Die Kreuzelschreiber" kurz vor dem Suizid, vor der Natur zu einer Einsicht gelangt, die nicht nur Freud nebst vielen anderen zu seinem Lieblingszitat erwählt hat. Handke bekennt in seinen "Inneren Dialogen" (im Jahr 2018): "Bis zu meinem sechsunddreißigsten Jahr habe ich dem Spruch des "Steinklopferhanns" bei Anzengruber nachgelebt: 'Mir kann nichts geschehen!', überzeugt, auch mir könnte nie und nimmer etwas geschehen / zustoßen." An vielen Stellen seines Werks hat Handke, manchmal auch mit dem Wortlaut: "Es kann Dir nichts passieren", an diese autosuggestive Selbstbestärkung erinnert und damit zugleich an die Tradition des Volkstheaters in der österreichischen Literatur, die er auch mit Referenzen auf Raimund und Nestroy im Schnee von gestern bekräftigt hat.
Die Natur, kein Versprechen mehr?
Das gewichtige Thema der Natur auch in "Schnee von gestern, Schnee von morgen" zeigt sich schon an dessen Einführung: Zunächst als Personifikation und mit direkter Anrede: "Liebe Fremde mit Rufnamen 'Natur': Hab ich dich betrogen, und / oder hast du mich verlassen?" Des Weiteren mit verschachtelten Nah-und-fern-Relationierungen: "Die Natur, sie rückt fern und ferner, aber je ferner sie rückt, und je mehr sie entrückt, desto näher kommt sie, unverhofft – 'unverhofft kommt oft', nichts gegen solche Spruchweisheiten ‒ augenblicks, zeitweise." Doch darauf folgt ein Widerruf, der weit mehr ist als nur ein Widerruf solcher Introduktion: "Und doch ist die Natur, scheint's, kein Versprechen mehr, jedenfalls kein stichhaltiges, gar, so hieß es einmal, das einzige." Das "gar, so hieß es einmal" markiert eine berühmt-berüchtigte Aussage in Handkes Salzburger Festspiel-Stück "Über die Dörfer" (1981). Es handelt sich also um ein Selbstzitat: "Die Natur ist das einzige, was ich euch versprechen kann ‒ das einzig stichhaltige Versprechen." Handkes bislang am meisten selbstkritische Auseinandersetzung mit seinem Stück von damals mündet hier in einen Widerruf. Es gibt kein Zurück, auch keinen Rückzug auf ein Innerstes: "Im Innern ist nichts mehr zu bestellen, und schon gar nicht im Innersten – nichts mehr zu entdecken, was es zusammenhält ‒ weniger als nichts." Einen solchen Widerruf bringt nur einer zuwege, der sich dessen Folgen vergegenwärtigen kann. Manchmal hilft in so einem Fall, wie es scheint, ein sarkastisches Horoskop des Tages: "Sie sind heute dabei, sich selber zu übertreffen, bloß fehlt es Ihnen gewaltig an Rückhalt." Die bitteren Folgen werden erwartet, aber nicht dramatisiert ‒ das ist auch ein anderer Fluchtpunkt des Textes, der sich dezidiert der Verzweiflung wie auch dem Pathos von damals widersetzt.
Der Heilige Während
Bei der Steppenstatue des "Heiligen Während" hat man den Herumstreifenden, nunmehr Verschwundenen oft lange stehenbleiben gesehen. Allenfalls wird er als "Schemen" wahrgenommen, dergestalt an die "Silhouette eines Unbekannten" gemahnend, die im ersten der beiden Tschechow-Motti des Textes erwähnt wird. Bei der enigmatischen Figur des "Heiligen Während" dürfte es sich wohl um eine Art Personifikation handeln, einen Heiligen als Zeitgottheit, und zwar eines bestimmten Aspekts von Zeitlichkeit, der Gleichzeitigkeit oder Koinzidenz von Heterogenem (mit großem Dank an Hubert Lengauer).
Eine erzähltechnische Umsetzung eines solchen Konzepts findet sich bereits in den "Hornissen" (1966) mit auffallend gehäuftem Vorkommen von "während", gefolgt von einer kürzeren Sequenz mit "indessen". Dies eröffnet jene "Zwischenzeiten", denen Handkes Aufmerksamkeit seit je gegolten hat. Die "Triller der Lerchen", übersetzt mit "La messe est finie", sind ein weiteres vorbereitendes Zeichen auf das Ende; ein paar weitere Indizien werden nachgereicht: zusehends Selbstgespräche, Barfußgehen und Gehen in nagelneuen knarrenden Schuhen … und "am Arm die Schönheit der Steppe, genannt 'Miss Sansibar', die beiden schäkernd wie in alten Zeiten".
Der Formulierung "schön verschwinden" entspricht die Wendung "ja, schön aus". Diese semantische Klammer zeigt neben anderen Indizien nachdrücklich an, dass "Schnee von gestern, Schnee von morgen" ein Abschiedsstück ist, dessen Schlussseiten eindringlich den Schwebezustand des Verschwindens evozieren. Zahlreiche Verweise auf Einzelheiten des Textes stellen Verknüpfungen her, die das Textende bestärken. Erzähltechnisch ist eine Veränderung der Erzählerrolle bemerkenswert: Es heißt: "ich bin jetzt, für sein letztes Wegstück, sein Erzähler, und dann sein Chronist"; sein Wissen um Einzelheiten ist jedoch karg und erhöht die Unbestimmtheit des Endens. Auch andere Augenzeugen sind mit ihren Angaben nicht verlässlicher. Die Passage beginnt bereits mit einer Unsicherheit: "Angeblich soll er vor einiger Zeit noch gesehen worden sein […]", die im Laufe einer Seite stetig zunimmt und schließlich im Nichtwissen endet. Eingelagerte Textsplitter erinnern an früher schon erwähnte Gehweisen: sein Barfußgehen, die nagelneuen knarrenden Schuhe. Der Chronist sah ihn einmal noch "statt kreuz und quer im Kreis gehen, wie im Stechschritt, einen angebissenen Apfel himmelwärts gereckt, als trage er da eine olympische Flamme". Hörbares ist nicht zu erfahren, nur dass seine Selbstgespräche "unhörbar" zugenommen hätten, "das einzig Hörbare jeweils ein 'Andrerseits …'".
Mit diesem Summationsverfahren schaukelt sich ein großartiger letzter Satz zu einem Abschied von höchster Empathie auf: "Und vorher, oder auch nachher noch, sah man ihn, wenn auch wie einen Schemen, ein ums andere Mal quer über die Steppe stolpern, aber kein Mensch kann eine Zeit sagen, wo er noch ging, und eine, wo er nicht mehr ging."
Karl Wagner, 1950 in Steyr geboren, lehrte an der Universität Wien und von 2003 bis zur Emeritierung 2015 Neuere deutsche Literatur an der Universität Zürich.
Zahlreiche Publikationen und Editionen, zuletzt Mithrsg. von "Robert Walser: Der Gehülfe und Jakob von Gunten" (Berner Ausgabe, Bde 6 und 7; 2019 und 2022); "Adalbert Stifter: Werke und Briefe. Bd. 11,1: Briefe bis 1848", 2022. Werke in Auswahl: "Weiter im Blues. Studien und Texte zu Peter Handke", 2010; "Er war sicher der Begabteste von uns allen". Bernhard, Handke und die österreichische Literatur, 2010; Robert Walser: "Der Gehülfe. Text und Kommentar", 2010; Moderne Erzähltheorie, 2. Aufl., 2015; Mithrsg.: "Schaulust. Heimliche und verpönte Blicke in Literatur und Kunst" 2005; "Transatlantische Verwerfungen – Transatlantische Verdichtungen", 2012; "Der Held im Schützengraben. Führer, Massen und Medientechnik im Ersten Weltkrieg", 2014; "Adalbert Stifter und das literarische Leben seiner Zeit", 2019.
Literatur
[Peter Handke:] Handke Bibliothek. 14 Bde: I: Bde 1-9 Prosa, Gedichte, Theaterstücke; II: Bde 10-11 Aufsätze; III: Bde 12-14 Journale 1-3. Berlin: Suhrkamp 2018; Innere Dialoge an den Rändern 2016-2021. Salzburg: Jung und Jung 2022; Die Zeit und die Räume. Berlin: Suhrkamp 2022; Bis daß der Tag euch scheidet oder eine Frage des Lichts. Ein Monolog. Frankfurt: Suhrkamp 2009; Die Obstdiebin oder Einfache Fahrt ins Landesinnere. Berlin: Suhrkamp 2017; Das zweite Schwert. Eine Maigeschichte. Berlin: Suhrkamp 2020; Zdenĕk Adamec. Berlin: Suhrkamp 2020; Mein Tag im anderen Land. Eine Dämonengeschichte. Berlin: Suhrkamp 2021; Zwiegespräch. Berlin: Suhrkamp 2022; Die Ballade des letzten Gastes. Berlin: Suhrkamp 2023; Schnee von gestern, Schnee von morgen. Frankfurt: Suhrkamp 2025. Peter Handke / Manfred Osten. „Sterne glänzend im angebissenen Apfel“. Briefe 1979‒ 2024. Hrsg. v. Katharina Pektor. Göttingen: Wallstein 2026.
Julian Barnes: The Noise of Time. London: Cape 2016. Samuel Beckett: Dramatische Dichtungen in drei Sprachen. Frankfurt: Suhrkamp 1981. Ludwig Anzengruber: Die Kreuzelschreiber. In: Gesammelte Werke. Bd. 6. Stuttgart: Cotta 1872. Johann Wolfgang Goethe: Sämtliche Werke in 21 Bdn. Münchner Ausgabe; Goethe: Faust. Hrsg. v. Albrecht Schöne und West-Östlicher Divan. Hrsg. v. Hendrik Birus in jeweils revidierter Taschenbuchausgabe des Deutschen Klassiker Verlags. Alexander Pope: Vom Menschen / Essay on Man. Übersetzt von Eberhard Breidert. Hamburg: Felix Meiner Verlag 1993; Candide oder Der Optimismus. Übersetzt von Ilse Lehmann. München: dtv/C.H. Beck 2019. Viktor Klemperer: Voltaire. Berlin edition tranvia / Walter Frey 2004. Malte Herwig: Meister der Dämmerung. Peter Handke. Eine Biographie. Aktualisierte und erweiterte Ausgabe. München: Pantheon 2020.