BE-Kunstedition von Alex Wissel: "Habermas fragmentiert"

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Der reguläre Vorverkauf für alle Vorstellungen für den Januar bis einschließlich 8. Februar startet am 3. Dezember. Unsere Theaterkasse hat montags bis samstags von 10.00 Uhr bis 18.30 Uhr für Sie geöffnet.

Im Rahmen von "Kunst im Foyer" zeigt der renommierte Künstler Alex Wissel seit Beginn der Spielzeit neue und bestehende Werke im Foyer des Neuen Hauses des Berliner Ensembles. "Kunst im Foyer" wurde von Dres. Corina und Max Krawinkel initiiert und findet in diesem Jahr bereits zum vierten Mal statt. 

 Kunstedition ab sofort im Verkauf

Exklusiv für diesen Anlass hat Wissel die BE-Kunstedition "Habermas fragmentiert" (2025) geschaffen – eine Edition von 15 einzigartigen Drucken auf Hahnemühle-Papier, signiert und nummeriert, die ab sofort über die Galerie Nagel Draxler erworben werden können. 

Der Verkaufspreis beträgt 1.000€ Euro pro Unikat. Die Hälfte des Erlöses kommt dem Berliner Ensemble zu Gute. Kaufinteressent:innen können sich direkt an die Galerie Nagel Draxler wenden.

Galerie Nagel Draxler GmbH
Weydingerstraße 2/4
10178 Berlin

Tel: +49-(0)30-40042641
Fax: +49-(0)30-40042642
berlin@nagel-draxler.de

 

Infos: 
Alex Wissel
Habermas fragmentiert, 2025
Edition BE: 15 Unikate + 2 APs (Künstlerexemplare), signiert und nummeriert (Bild: x/15)
50 x 50 cm
Pigmentdruck auf Hahnemühle-Papier
Courtesy der Künstler und Galerie Nagel Draxler Berlin/Cologne/Meseberg

Über Wissels Werk

In seinem Werk setzt sich Wissel kritisch mit der Konstruktion von Geschichte auseinander und schafft alternative Erzählungen. Der Künstler verbindet in seiner Arbeit Elemente der sozialen Skulptur, Zeichnung und Bühnenbild mit Schauspiel und spekulativer Fiktion. Für "Kunst im Foyer" präsentiert Wissel Arbeiten, die den Aushandlungsprozessen von identitärer Politik innerhalb der jüngeren deutschen Geschichtsschreibung nachgehen.

Die Ausstellung "Die geistig-moralische Wende" umfasst unter anderem seine Habermas-Zeichnungen, die sich auf die Kommunikationstheorie des Philosophen Jürgen Habermas beziehen – ein Konzept, das das kulturelle Verständnis der öffentlichen Debatte in Deutschland seit 1945 maßgeblich geprägt hat. Darüber hinaus hat Wissel eigens für diese Ausstellung mit den "Untergang"-Zeichnungen eine neue Serie von Bildern und Wandzeichnungen entwickelt. Ebenfalls zu sehen ist eine Nachbildung von Martin Kippenbergers Grabstein sowie der Pfeil aus dem Logo der rechtsextremen AfD-Partei, der von der Decke hängt. Ursprünglich wurden beide Objekte als Requisiten in einem Bühnenbild von Wissel verwendet. In der Ausstellung dienen sie als Display für eine Videoarbeit, die Wissel in Zusammenarbeit mit dem Regisseur Jan Bonny entwickelt hat. Die filmische Skizze setzt sich mit der Mentalitätsgeschichte der BRD zur Zeit des Historikerstreits auseinander.

Alex Wissel ist bildender Künstler mit einem interdisziplinären Ansatz, der Bildhauerei, Zeichnung, Installation sowie Projekte in Theater und Film verbindet. Internationale Kooperationen, wie die Webserie "Rheingold" an der Volksbühne Berlin, zeugen von seiner vielseitigen Praxis. Seine Arbeiten wurden u.a. in der Kunsthalle Bielefeld, dem Kunstverein Siegen, dem Kunstpalast in Düsseldorf und der Akademie der Schönen Künste in Belgrad gezeigt.