© Ali Ghandtschi

Über Israel reden

Buchvorstellung und Gespräch mit Meron Mendel und Per Leo
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Über kaum ein anderes Land wird in Deutschland so viel geredet und gestritten: Zu Israel hat jeder eine Meinung. Warum ist das so? Wieso hat der Nahostkonflikt eine solche Bedeutung? Und warum ist die Debatte so emotional – und oft so vergiftet?

Als Meron Mendel vor zwanzig Jahren nach Deutschland kam, stellte er überrascht fest, welche Bedeutung sein Heimatland Israel hier im öffentlichen Diskurs hatte. Schon damals konnten nahezu alle, mit denen er sprach, klare Positionen zu Israel und seiner Politik formulieren. Heute werden die Debatten noch heftiger geführt. Zuletzt haben sich Skandale aneinandergereiht – vom öffentlichen Streit um den antiisraelischen Philosophen Achille Mbembe im Jahr 2020 bis zur Documenta-Debatte von 2022.

Meron Mendel schildert in seinem Buch, wie das Verhältnis zu Israel und zum Nahostkonflikt in Deutschland verhandelt wird – in Politik und Medien sowie unter Linken, Migranten und Juden.

 

MIT Per Leo, Meron Mendel
AM 4.6.2023, 14.00 UHR NEUES HAUS

 

Meron Mendel ist Professor für Soziale Arbeit in Frankfurt und Leiter der Bildungsstätte Anne Frank. Als Publizist und Historiker beschäftigt er sich mit den Themen Migrationsgesellschaft, Erinnerungskultur und Identitätspolitik. Mendel wuchs in Israel auf und studierte in Haifa und München Pädagogik und jüdische Geschichte.

Per Leo ist Historiker und Schriftsteller und wurde mit einer Arbeit zur Geschichte des Antisemitismus in Deutschland promoviert. Sein Debütroman "Flut und Boden" stand auf der Shortlist des Leipziger Buchpreises. Leo ist Mitverfasser des vieldiskutierten Leitfadens "mit Rechten reden".

 

 

© Alexa Geisthövel

Buchcover