Wissenschaft als Fakenews

Podiumsgespräch
So 07.04.
12:00 Uhr
Coming Soon
Kleines Haus

Wie unterscheiden sich wissenschaftliche Erkenntnisse von bloßen Meinungsäußerungen? Ist die Wissenschaft mitverantwortlich für die zunehmend düsteren Zukunftsszenarien? Lässt sich die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz noch steuern? Wo endet Fortschritt und wo beginnt Verantwortung?

Darüber streiten und sprechen renommierte Wissenschaftler, Kulturschaffende und Visionäre auf den Bühnen des Berliner Ensembles. Flankierend werden mehrere smarte und zukunftsweisende Forschungsprojekte vorgestellt, die die Welt vielleicht ein kleines bisschen besser machen, und einschlägige künstlerische Beiträge eingeflochten. Im Kontext der Diskussionen lesen SchauspielerInnen des Berliner Ensembles Texte verschiedener Theaterautoren wie Bertolt Brecht, Antonin Artaud, Friedrich Dürrenmatt und anderer zum Thema Wissenschaft.

Kuratiert von Sibylle Baschung, Andreas Kosmider und Frank Raddatz.

 

WISSENSCHAFT ALS FAKE NEWS

Nach kurzen Impulsreferaten diskutieren die Meeresbiologin und Preisträgerin des deutschen Umweltpreises 2018 Prof. Dr. Antje Boetius und der frühere Direktor am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte Prof. Hans Jörg Rheinberger über Vertrauensverlust in die Wissenschaft. Es soll erörtert werden, warum im Lichte einer überwältigenden Evidenz des Klimawandels in manchen Teilen der Öffentlichkeit immer noch Misstrauen gegenüber diesen Erkenntnissen besteht.

MIT Antje Boetius (Meeresbiologin, Deutscher Umweltpreis 2018) und Hans-Jörg Rheinberger (Wissenschaftshistoriker, Max Planck-Institut)
MODERATION Andreas Kosmider (Helmholtz-Gemeinschaft) und Frank Raddatz (Dramaturg Galileo Galilei)

EINTRITT FREI

 

Eine Kooperation des Berliner Ensembles mit der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.