ZEIT-Recherchen: Staatsstreich von rechts?

Caterina Lobenstein im Gespräch

Mit Christian Fuchs und Oliver Nachtwey
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    • Diskurs

Im Sommer 2020 standen sie auf den Stufen des Reichstags: Reichsbürger, Verschwörungsgläubige, militante Rechtsextreme. Was auf viele wie ein bizarres Spektakel wirkte, gab in Wahrheit den Blick auf ein Netzwerk preis, das lange im Verborgenen geknüpft worden war – und dessen wichtigste Köpfe bis heute daran arbeiten, das demokratische System zu stürzen. In Telegram-Gruppen, auf Schießplätzen, in Hinterzimmern. Insgesamt zählt der Verfassungsschutz in Deutschland mehr als 15.000 gewaltorientierte Rechts extreme, Tendenz: steigend. Wer sind diese Menschen? Und wie gefährlich sind ihre Umsturzfantasien?

 

Christian Fuchs ist Journalist und schreibt seit 2014 für DIE ZEIT, zuvor war er Reporter im Rechercheverbund von "Süddeutscher Zeitung" und NDR. Er berichtet meist über Extremismus und die Neue Rechte, aber auch über Lobbyismus und sexuellen Missbrauch. Er ist Autor der Bücher "Geheimer Krieg" (2013) und "Die Zelle" (2012). Zuletzt erschien von ihm "Das Netzwerk der Neuen Rechten" (2019, zusammen mit Christian Middelhoff). Seine Arbeit wurde unter anderem mit dem Deutschen Reporterpreis, dem Leuchtturmpreis für besondere publizistische Leistungen und mehrfach mit einer Ehrung als einer der Journalisten des Jahres ausgezeichnet

Oliver Nachtwey ist Professor für Sozialstrukturanalyse an der Universität Basel und forscht zu gesellschaftlichen Modernisierungs- und Individualisierungsprozessen sowie zum Wandel der Arbeit. Er beschäftigt sich mit der Entwicklung sozialer Konflikte, Digitalisierung, Protesten und dem neuen Autoritarismus. Für sein Buch "Die Abstiegsgesellschaft" (2016) wurde er mehrfach ausgezeichnet. "Gekränkte Freiheit. Aspekte des libertären Autoritarismus" (2022, zusammen mit Carolin Amlinger) stand auf der Shortlist für den Preis der Leipziger Buchmesse. Zuletzt erschien "Zerstörungslust. Elemente des demokratischen Faschismus" (2025, zusammen mit Carolin Amlinger), das mit dem Geschwister-Scholl-Preis ausgezeichnet wurde und sowohl auf den Sachbuchbestenliste von ZEIT/ Deutschlandfunk Kultur/ZDF als auch auf der Bestenliste von NZZ/WELT/WDR5/Ö1 auf Platz 1 stand.


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