Seit dem Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 sind im Gaza-Streifen Schätzungen zufolge mehr als 100.000 Menschen getötet worden. Die allermeisten Bewohner wurden aus ihren Städten und Dörfern vertrieben; Häuser, Schulen, Krankenhäuser liegen in Trümmern. Welche Zukunft hat der Gazastreifen? Und gibt es etwas, worauf die Menschen dort hoffen können?
Kai Ambos (geboren 1965 in Heidelberg) ist Jurist und Publizist. Er ist Lehrstuhlinhaber für Strafrecht und Strafprozessrecht, Rechtsvergleichung, internationales Strafrecht und Völkerrecht an der Georg-August-Universität Göttingen. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Veröffentlichungen zum deutschen und internationalen Straf- und Strafprozessrecht sowie zum Völkerstrafrecht. Zuletzt erschien von ihm "Apartheid in Palästina? Eine historisch-völkerrechtliche Untersuchung" (Westend 2024). Demnächst erscheint "Staatsräson nach Gaza. Das deutsch-israelische Verhältnis und das Völkerrecht" (Campus 2026).
Yassin Musharbash ist stellvertretender Ressortleiter des Ressorts Investigative Recherche und Daten der ZEIT. Seine thematischen Schwerpunkte sind seit vielen Jahren insbesondere die Bereiche Terrorismus, Innere Sicherheit und Geheimdienste, Dschihadismus und Islamismus sowie Nahost. Musharbash studierte Politikwissenschaften und Arabistik in Göttingen und Bir Zeit, nach sieben Jahren bei "Spiegel Online" wechselte er 2012 zur ZEIT. Yassin Musharbash ist auch Buchautor, zuletzt erschienen von ihm die Polit-Thriller "Radikal" (2011), "Jenseits" (2017) und "Russische Botschaften" (2021). Zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen des Investigativressorts wurden ihm der Reporterpreis und der Nannen-Preis für investigative Recherche verliehen.
In Kooperation mit der ZEIT
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