© Marie Haefner

Lucien Strauch

Lucien Strauch ist Dramaturg für Schauspiel und Musiktheater. Seine Arbeiten umfassen kanonische Werke im Opernbetrieb, experimentelle Musiktheater-Formate und Stückentwicklungen. Zuletzt war er auch kuratorisch im Festivalbereich, als Autor und Herausgeber tätig.

Lucien Strauch studierte Literaturwissenschaften, Philosophie und Kunstgeschichte in Berlin und Frankfurt a.M., parallel hospitierte und assistierte er auf Kampnagel Hamburg, an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, am Schauspielhaus Hamburg, Schauspiel Frankfurt sowie Wiener Burgtheater u.a. bei Karin Henkel, Barrie Kosky und René Pollesch. Er arbeitete vielfach mit dem ungarischen Musiktheater-Regisseur David Marton, u.a. an der Opéra National de Lyon, La Monnaie/De Munt Brüssel, Ruhrtriennale, Théâtre Vidy-Lausanne und bei den Wiener Festwochen. Der Live-Film von "Dido and Aeneas, Remembered" wurde 2021 von der Zeitschrift "Opernwelt" zum "Stream des Jahres" gekürt. Seit 2021 schreibt Lucien Strauch gelegentlich für "Theater der Zeit". 2022 war er Dramaturg für das Theatertreffen der Berliner Festspiele, hier co-kuratierte er die Konferenz "Burning Issues: Performing Arts & Equity" in Kooperation mit der Akademie der Künste und war, gemeinsam mit Yvonne Büdenhölzer, Herausgeber des Buches "WIR SEHEN UNS. Theatertreffen 2012 – 2022". Lucien Strauch war Stipendiat der Dramaturgischen Gesellschaft und Jurymitglied für den ITI-Preis 2024 des International Theatre Institute Zentrum Deutschland. "Fremder als der Mond" ist seine erste Arbeit am Berliner Ensemble.

 

 

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