Olivia Schneider, die bei Pirna in Sachsen aufgewachsen ist und heute in Dresden lebt, reflektiert ihre Kindheit und Jugend im Osten. Sie gibt uns einen Einblick zu der politischen Lage und spricht über die Herausforderung, von ihrer Herkunft zu erzählen, ohne dabei sofort mit Stereotypen und Klischees konfrontiert zu werden.
Außerdem spricht Olivia darüber, was sie mit ihrer Social Media Präsenz eigentlich erreichen will und wie unterschiedlich Reaktionen auf ihren Content sein können. Sie möchte gegen das typische "Ost-Bashing" im Netz arbeiten und versucht ein echtes Bild vom Leben in ihrer Heimat zu schaffen.
Ein wichtiger Punkt des Gesprächs sind zudem Rückzugsorte, soziokulturelle Zentren, für Jugendliche. Olivia macht klar, wie wichtig Projekte wie das "Treibhaus" in Döbeln für die Leute vor Ort sind. Und erklärt aber auch, warum es solche Orte schwer haben und ständig um ihre Existenz kämpfen, sei es wegen fehlender Gelder, politischen Druck oder einer schlechten Anbindung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.