Ausgehend von der Gründungsgeschichte der Vereinigten Staaten geht es um alte Konflikte, die heute mit neuer Härte aufbrechen: Wer gehört zu "We the People"? Was hält eine Gesellschaft zusammen, wenn sich politische Lager, soziale Milieus und kulturelle Selbstbilder immer weiter voneinander entfernen?
Dabei weitet sich der Blick von der amerikanischen Geschichte auf ökonomische Umbrüche, Universitäten, Technologie, Finanzmärkte und die Rolle Europas. Schnell wird deutlich, dass es nicht nur um Trump geht, sondern um tiefere Verschiebungen in Politik und Gesellschaft. Das Gespräch fragt, ob die USA vor einer autoritären Wende stehen, welche Kräfte dem entgegenwirken könnten und was Europa aus dieser Krise lernen muss. Es ist eine Analyse der amerikanischen Gegenwart, die zugleich viel über die Zukunft westlicher Demokratien erzählt.