João d’Orey

João d'Orey ist ein deutsch-portugiesischer Schauspieler, Autor und Performancekünstler. Seine Arbeit bewegt sich an den Schnittstellen von Autofiktion, queeren Erfahrungs- und Verkörperungsformen und musikalischer Dramaturgie. Im Zentrum stehen Fragen danach, wie Identität und Zugehörigkeit performativ hervorgebracht, verkörpert und weitergegeben werden – und wie sich dabei emotionale Erbschaften und transgenerationale Erinnerungen einschreiben. João d'Orey studierte Schauspiel an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg und schloss das Studium 2020 mit einem Bachelor of Arts ab. 2024/25 war er am Schauspielhaus Bochum in "Grelle Tage" in der Hauptrolle zu sehen. Für Film und Fernsehen arbeitete er unter anderem in "Oh Hell" (Magenta TV, Regie Sarah Blaßkiewitz), "KRANK Berlin" (Apple TV, Regie Barbara Ott, Alex Schaad) und "The Melting Mood of Ecstasy" ( Pluto Film, Regie Julian Dietrich).

Darüber hinaus arbeitet d'Orey in der freien performativen Szene mit u.a Matt Lambert und entwickelt eigene Arbeiten an der Schnittstelle von Performance und Autorenschaft. 2023 entstand "T-Boy on Grindr" zunächst als musikalische Arbeit im Rahmen von NEUSTART KULTUR und wurde gemeinsam mit Malaya Stern Takeda am Maxim Gorki Theater zu einer Theaterproduktion weiterentwickelt. Die Arbeit wurde unter anderem in Berlin, Bangkok, Athen, Prag, New York City und Bratislava gezeigt und ist nun Teil des Repertoires des Berliner Ensembles.

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