Annabelle Lengronne

Annabelle Lengronne, senegalesischer Herkunft, verließ Martinique im Alter von 18 Jahren und zog nach Paris, um Schauspielerin zu werden. Sie trat in zahlreichen Theaterproduktionen auf, bis sie 2011 ihre erste Filmrolle in der Serie "Xanadu" erhielt. Im selben Jahr war sie in der Komödie "Les Mythos" zu sehen, in der mehrere junge Comedy-Talente zusammenkamen, sowie in dem Drama "Une vie meilleure", in dem Guillaume Canet einen verschuldeten Restaurantbesitzer spielte.

Im folgenden Jahr spielte Annabelle die Hauptrolle in der erfolgreichen Komödie "Les Kaïra" und übernahm im Fernsehfilm "Danbé, la tête haute" die Rolle der Amateur-Boxweltmeistern Aya Cissoko. Als ihre Rollen an Bedeutung gewannen, spielte Annabelle Lengronne die weibliche Hauptrolle in "La Fine équipe", wodurch sie nach "Les Mythos" erneut mit William Lebghil zusammenarbeitete. Gleichzeitig war die junge Schauspielerin in den Serien "Fais pas ci, fais pas ça" und "Engrenages" zu sehen.

Obwohl sie Komödien bevorzugt – wie ihre Auftritte in "Jusqu’ici tout va bien" (2019) und "Sun" (im selben Jahr) zeigen –, schlug Annabelle Lengronne mit "Filles de joie", einem Film, der sich mit dem Thema Prostitution befasst, einen neuen Weg ein. In diesem realistischen Drama spielt sie an der Seite von Sara Forestier und Noémie Lvovsky eine Prostituierte. Anschließend war sie in dem Drama "Paula" zu sehen, das sich mit Pädophilie befasst, sowie in den Komödien "Les Femmes du square" und "Hommes au bord de la crise de nerfs".

Im Jahr 2023 hinterließ Annabelle einen bleibenden Eindruck in der Hauptrolle in Léonore Serrais Drama "Un petit frère", das für Cannes ausgewählt wurde und für das sie beim Stockholmer Filmfestival den Preis als beste Darstellerin gewann.

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