Bündnisse bilden

Solidarität ist die Zauberformel, die wieder verstärkt aufgerufen wird, wenn es darum geht, in unserer zersplitterten Welt über sozialen Zusammenhalt nachzudenken.

Wie lässt sich Solidarität jenseits von Lippenbekenntnissen organisieren? Ist Solidarität das falsche Konzept, weil es von einem stärkeren und einem schwächeren Part ausgeht? Ginge es vielmehr darum, strategische Allianzen auf Augenhöhe zu bilden, um sich für gemeinsame Ziele einzusetzen? Welches sind die gemeinsamen Ziele, auf die sich verschiedene soziale Bewegungen einigen können – in einer Wettbewerbsgesellschaft, in welcher sich einzelne Individuen und Gruppen zunächst vor allem durch Selbstoptimierung behaupten müssen? Wie können feministische, antirassistische und ökologische Kämpfe mit sozialen, arbeitspolitischen und ökonomischen Kämpfen bestmöglich verbunden werden? Wie sieht inklusive Klassenpolitik aus?

Zunehmende soziale Ungleichheit, das Klima geht vor die Hunde und eine erstarkte Rechte: Mehr denn je braucht es eine gesellschaftliche Kraft, die dem rechten Albtraum und dem neoliberalen Hier und Jetzt etwas entgegensetzt.

Wie können auf linker Seite Bündnisse gebildet werden jenseits der Gegenüberstellung von Klassen- und Identitätspolitik? Welche Rolle spielt der Begriff der Solidarität? Der Journalist und Autor Sebastian Friedrich ergründet in einer Reihe von Gesprächen mit Aktivist*innen, Theoretiker*innen und Expert*innen die Bedingungen der Möglichkeiten von Solidarität und von Bündnissen gegen Rechts.

 

Hier finden Sie vollständige Mitschnitte der bisherigen Veranstaltungen:

 

Bündnisse bilden #3
Antirassismus und Antifaschismus

Wer den ersten Livestream von "Bündnisse bilden" zum Thema "Antirassismus und Antifaschismus" mit Ceren Türkmen, Vincent Bababoutilabo, Steffen Kreuseler und Moderator Sebastian Friedrich am 15. Mai 2020 verpasst hat: Hier gibt's einen kompletten Mitschnitt der Diskussion.