Hans Peter Kuhn

Hans Peter Kuhn, Komponist und Künstler, lebt und arbeitet in Berlin und Amino (Kyoto, JP). Seine Licht- und Klanginstallationen werden von vielen Museen und Galerien gezeigt oder an öffentlichen Plätzen ausgestellt, u.a. Museum of Fine Arts Boston, MA, Centre Pompidou, Paris, Neue Nationalgalerie, Berlin, Seattle Art Museum, Seattle, WA., Tokushima Modern Art Museum. Internationales Aufsehen erregte er mit Lichtinstallationen im öffentlichen Raum, z.B. The Pier, New York 1996, A Light and Sound Transit, Leeds (UK) 2009, Vertical Lightfield, Singapore 2009, Acupuncture, Mattress Factory Museum, Pittsburgh (US) 2016, Martin Gropius Bau, Berlin (DE) 2017. 1993 in Venedig erhielt er zusammen mit Robert Wilson den Goldenen Löwen Biennale Venedig für die Installation Memory Loss.
Im Theaterbereich ist er neben der Arbeit mit Regisseuren wie Luc Bondy, Claus Peymann, Peter Zadek und Peter Stein besonders durch die langjährige Zusammenarbeit mit Robert Wilson, für den er für viele Produktionen die Musik und das Klangenvironment gestaltete, bekannt geworden. Mit den Tänzern Laurie Booth, Dana Reitz, Suzushi Hanayagi, Sasha Waltz und Junko Wada arbeitet er regelmässig zusammen. Für seine Ballettmusiken wurde er mit dem Bessie Award, New York und dem Suzukinu Hanayagi Award, Osaka ausgezeichnet. Mit seinen Performances, die sich mit Klängen und den Phänomenen des Hörens beschäftigen, ist Hans Peter Kuhn weltweit aufgetreten. Seit 2012 ist er Gastprofessor im Studiengang Sound Studies der UdK Berlin.