Jens Harzer ist für den FAUST-Theaterpreis nominiert!

Für seine darstellerische Leistung in "De Profundis" von Oscar Wilde in der Regie von Oliver Reese ist Ensemblemitglied Jens Harzer für den FAUST-Theaterpreis nominiert, der am 14. November 2026 verliehen wird!

26.06.26
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Mehr als 60 Künstler:innen und Kollektive sind in diesem Jahr für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST nominiert.

Die Preisträger:innen werden bei einer großen Gala am 14. November 2026 im Hessischen Staatstheater Wiesbaden ausgezeichnet. Die künstlerische Leitung der diesjährigen Preisverleihung liegt bei dem Regisseur Sebastian Nübling.

Carsten Brosda, Präsident des Deutschen Bühnenvereins und Hamburgs Senator für Kultur und Medien, freut sich auf die Preisverleihung und erklärt zur Bekanntgabe der Nominierungen:

 

"Die Arbeit von Künstler:innen lebt von der Freiheit, durch Kunst anzuregen und aufzuregen. Damit geben sie der Gesellschaft die Möglichkeit, sich mit unserem Miteinander und unterschiedlichen Perspektiven auseinanderzusetzen und so eine Vision für die Zukunft zu entwickeln. Diese Freiheit gilt es zu stärken und zu schützen, um die gesamte Bandbreite künstlerischer Formen zu bewahren und gestalterischer Kraft Raum zu geben.

Der Deutsche Theaterpreis DER FAUST zeichnet nicht nur die Leistungen der Künstler:innen aus, die diesjährigen Nominierungen aus dem gesamten Bundesgebiet belegen: Künstler:innen brauchen keine politischen oder staatlichen Leitplanken, entlang derer sie Geschichten oder Bilder zu produzieren haben. Wer der Freiheit der Kunst und den Künstler:innen vertraut, entdeckt die Schönheiten eines demokratischen Miteinanders."

 

Der hessische Kunst- und Kulturminister Timon Gremmels erklärt: "Wir sind sehr stolz, dass der Deutsche Theaterpreis DER FAUST im November bei uns in Hessen Station macht und sich die Theaterwelt im Staatstheater Wiesbaden trifft, um die besten Künstlerinnen und Künstler der vergangenen Spielzeit zu feiern. Dabei geht es um Grundlegendes: Das Theater stellt sich selbst permanent auf die Probe, experimentiert mit immer anderen Arten künstlerischen Ausdrucks und forscht nach neuen Möglichkeiten der Zusammenarbeit in einem künstlerischen Betrieb. Und es hat die Kraft, die Parameter unseres Zusammenlebens auf kreative Art zu befragen und zu verhandeln, in jeder Vorstellung aufs Neue. Das Theater steht dabei wie keine andere Institution für Offenheit, Vielfalt und Toleranz.

Aufgabe der Politik ist es, diese Prozesse zu ermöglichen, Freiräume dafür zu schaffen und die Handelnden darin zu bestärken. Wenn sich also die wichtigsten Akteurinnen und Akteure des Theaterlebens in Wiesbaden zum FAUST treffen, ist dies auch ein starkes Bekenntnis zur Kraft des Theaters."

Wiesbadens Dezernent für Finanzen, Schule und Kultur, Hendrik Schmehl, erklärt: "Mit seiner hohen Reputation und Strahlkraft zählt DER FAUST zu den bedeutendsten Auszeichnungen der deutschen Theaterlandschaft und würdigt Künstlerinnen und Künstler von herausragender künstlerischer Qualität.

Gleichzeitig zeichnet er die Bühne als unverzichtbaren Ort des offenen gesellschaftlichen Austauschs, der freien Kunst und der Begegnung unterschiedlicher Perspektiven aus. Gerade in einer Zeit, in der demokratische Werte zunehmend herausgefordert werden, setzt der Preis ein wichtiges Zeichen und rückt zugleich die Werte von Vielfalt, Freiheit und Toleranz in den Mittelpunkt unseres demokratischen Gemeinwesens.

Wir freuen uns sehr, dass die Verleihung in diesem Jahr in der Landeshauptstadt Wiesbaden stattfindet. Dass Wiesbaden Gastgeber dieses renommierten Preises sein darf, ist eine besondere Auszeichnung für unsere Stadt und ihre lebendige Kulturszene."