Worum es in dem jüngsten Text von Nobelpreisträger Peter Handke geht, lässt sich nicht auf eine griffige kurze Formel bringen. In einer Art poetischer Erforschung durchquert ein Dichter die Welt und sie ihn. In dieser Begegnung ist die Sprache das Ereignis, ein Lied, ein Song vielmehr auf der Suche nach einem Widerhall, einem Gegenüber. "Oder auch nicht." Der, der da unentwegt spricht, herumalbert, träumt und staunt – er spielt mit uns. Bis er verschwindet und jemand anderes übernimmt.
In Koproduktion mit den Salzburger Festspielen wird "Schnee von gestern, Schnee von morgen" von Peter Handke am 27. Juli 2026 in Salzburg von Regisseur Jossi Wieler zur Uraufführung gebracht. Die Proben finden derzeit am Berliner Ensemble statt, die Endproben wiederum in Salzburg. Einen ersten eigenen Eindruck können Sie sich anhand der Fotos von Ruth Walz machen.